September 2022

Besichtigung des Millionenprojektes

Tag der offenen Tür hieß es bei der Kläranlage Meierhof und es kamen zahlreiche interessierte Bürger, um sich bei mehreren Führungen Informationen einzuholen. Bürgermeister Reiner Feulner begrüßte dazu die Gäste und nannte einige Zahlen, Daten und Fakten. Abwassermeister Christopher Lenz und sein Team mit Martin Last, Bernd Thüroff und Max Richter konnten auch viele Fragen präzise beantworten. Einmal zu hören, wie die Abwasserreinigung funktioniert oder wozu das Regenüberlaufbecken dient, gab einen neuen Einblick in das System. An einem Bildschirm konnten die Gäste anhand zahlreicher Bilder den Bau der neuen Kläranlage miterleben.

Auch Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes hatten einen Infostand aufgebaut. Hier gab es u.a. Tipps, wie im Alltag oder im Garten Wasser gespart werden kann und wie das Wasser bewusst und achtsam geschützt werden kann.

Der erste Bauentwurf wurde im Oktober 2013 eingereicht, ein Jahr später kam die Stellungnahme des WWA Hof und wieder ein Jahr später der Zuwendungsbescheid. Die Finanzierung musste geklärt werden und die Ausschreibung erfolgen.

Die Bauzeit begann dann im Frühjahr 2019 und bis Ende des Jahres konnte die neue Kläranlage Meierhof, die für 150 Einwohner gebraucht wird, in Betrieb genommen werden. Neben der eigentlichen Kläranlage wurde auch der Abwasserkanal ab Ortslage Meierhof bis zur neuen Anlage im Waldgrundstück unterhalb von Meierhof auf eine Länge von ca. 200 m erneuert. Ein Stauraumkanal mit Drosselschacht, Regenüberlaufbauwerk und Regenrückhaltebecken sind weitere Bestandteile der ca. 1,4 Millionen teuren Investition in die Abwassertechnik. Die staatliche Förderung betrug 712.285,- Euro.

Zentrales Herzstück der Anlage ist das sogenannte BIOCOS-Becken, einer patentierten Kompaktanlage nach Sondervorschlag der Firma ZWT Bayreuth.

September 2022

Zeit für Kinder zum Entwickeln bei der Feuerwehrkita in Straßdorf

Bis Ende Oktober werden alle neuen Kinder ankommen. Die Leitung der Feuerwehrkita in Straßdorf setzt bewusst auf verschiedene Starts der Jüngsten, um jeden eine individuelle Eingewöhnungszeit zu bieten. Die Septemberkinder haben sich schon gut eingelebt, insgesamt werden 20 Jungen und Mädchen betreut, u.a. auch aus der Ukraine. Leiterin Jutta Wiede erzählt von den ersten Tagen, als vor allem das Thema Erntedank im Vordergrund stand und die Kids erfuhren, was so alles im Garten wächst und auf dem Feld geerntet werden kann.

„Wir sind eine moderne Kita und bei uns ist es wichtig, die Kinder sich in einem guten geschützten Rahmen entwickeln können. Sie sollen fit werden um handlungskompetente Sachen zu lösen. Außerdem soll es einmal pro Woche einen Waldtag geben und die Feuerwehr mit eingebunden werden“ erwähnt Geschäftsführer Michael Wilfert von SySTEP (Institut für systemische Erlebnispädagogik).

Die Feuerwehrkita hat zudem mehr Personal. Neben Leiterin und Erzieherin Jutta Wiede sind Erzieherin Michaela Güntzel, Kinderpflegern Katja Schrepfer und Bundesfreiwilligendienstleistende Jule Bogedein für die Kinder da.

Bürgermeister Reiner Feulner ließ sich vor Ort das Konzept erklären und erwähnte, dass in der kurzen Sommerpause vieles saniert und erneuert wurde. Mitarbeiter des Stadtbauhofs und örtliche Handwerker haben Hand in Hand gearbeitet, damit alles rechtzeitig fertig wurde. Die Elektroinstallation und Beleuchtung wurden erneuert, sämtliche Räume gestrichen und ein kleiner Lagerraum geschaffen. SySTEP hat selbst hat ebenfalls mit angepackt. Somit sind auch die räumlichen Voraussetzungen für die neue eingruppige Kita optimal.

September 2022

Ambulante Sternenpflege

Es gibt in Schwarzenbach a.Wald einen weiteren Pföegedienst, der Hilfe für verschiedene Situationen mit vorheriger Beratung anbietet.

Wir sind eine Familie – lautet das Motto der ambulanten Sternenpflege in Schwarzenbach a.Wald. Die Geschäftsleitung mit Marius Konstantin und Sandy Thomann, die auch das BAWOS Seniorenheim führen, sowie den Pflegedienstleitungen Christina Putz und Janine Spranger wollen mit ihrer Einrichtung die Herausforderung im Pflegealltag erleichtern. Vom Büro, dem Stützpunkt für das Personal, in der Philipp-Wolfrum-Straße 6 wird alles gesteuert, die Beratungsbesuche erfolgen daheim bei den Pflegebedürftigen. Die Nachfrage ist groß und Sternenpflege will die Kapazität noch erhöhen.

Bürgermeister Reiner Feulner informierte sich von der seit 1. September geschaffenen Einrichtung. Er sieht das Angebot als Bereicherung im Stadtgebiet, denn der der Bedarf an ambulanter Pflege werde immer größer.

Die Leistungen

  • Pflegerische Versorgung
  • Behandlungspflegerische Leistungen nach ärztlicher Verordnung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Betreuungsleistung
  • Verhinderungspflege
  • Beratung
  • Qualitätssicherung
  • Zusammenarbeit mit Hausärzten, Apotheken, Therapeuten, Fußpflege, Krankenhäuser, Reha, Sanitätshaus, SAPV-Team

Kontakte: Tel. 09289-9604923, info(at)ambulante-sternenpflege.LÖSCHEN.de, www.ambulante-sternenpflege.de

Juni 2022

Die Energiewende passiert vor Ort

Es tut sich was im Stadtgebiet von Schwarzenbach a.Wald. Der Netzausbau für die Energiewende durch Bayernwerk Netz GmbH hat begonnen.

Verantwortliche der Stadt Schwarzenbach a. Wald, Bürgermeister Reiner Feulner, Stadtbaumeister Alexander Vogel sowie die Vertreter von Bayernwerk Netz AG, Kommunalbetreuer Ralf Schwarz und Markus Seidel (Leiter des Kundencenters Naila), trafen sich zu einem Austausch zwecks der geplanten Projekte des Verteilnetzbetreibers im Stadtgebiet.

Start der Baumaßnahme ist im Ortsteil Gemeinreuth. Mit den Wintersturm Anfang Januar 2022 wurde das Niederspannungsfreileitungsnetz durch Baumeinfälle beschädigt. Nach erfolgter Fertigstellung der Planung zur Erneuerung des Verteilnetzes, kann jetzt mit der Umsetzung begonnen werden.

Vor der neu errichteten intelligenten Trafostation in Gemeinreuth trafen sich die beteiligten Akteure als Symbol für den Ausbau der Energienetze in der Waldhauptstadt. „Wir sind froh einen so zuverlässigen und starken Partner an unserer Seite zu haben“ erklärte Bürgermeister Feulner.

Im Jahr 2022 sind Baumaßnahmen in Höhe von ca. 3,8 Mio. vorgesehen

Nachdem die Erneuerung des Niederspannungsnetzes in Poppengrund bereits fast abgeschlossen ist, beginnt für Gemeinreuth, Poppengrün und Räumlas die Erneuerung.

Der Abbau der bereits bestehenden Niederspannungsfreileitungen kann erst nach Umstellung auf den neuen Kabelanschluss der einzelnen Anwesen erfolgen. Im Neubaugebiet Ziegelhütte wird zurzeit die Erschließung des Gebiets mit Strom und Straßenbeleuchtung geplant. In Schwarzenbach Bereich Walter-Münch-Straße wird eine große Mittelspannungsverteilstation für ca. 1 Mio. Euro erneuert. Im Mittelspannungsnetz läuft die Erneuerung im Bereich von Straßdorf und in Lerchenhügel und zwischen Meierhof und Gemeinreuth – hierzu werden die Mittelspannungsleitungen runderneuert, Leerrohre für die Datenkommunikation verlegt sowie 4 intelligente Trafostationen errichtet. Im Ortsteil Thiemitz beginnt außerdem die Verstärkung des Mittelspannungsnetzes. Hier werden insgesamt 3,5 km Mittelspannungskabel verlegt, sowie 3 intelligente Trafostationen errichtet.

Um die Energiewende vor Ort gestalten zu können ist es notwendig, unsere Energienetze auszubauen, erläutert Markus Seidel. Der Zuwachs an EEG-Anlagen sowie Elektroladesäulen ist maßgeblich Treiber für den Ausbau der 400V Verteilanlagen in den Ortsbereichen. Diese Niederspannungsnetze werden so umgebaut, dass die Stromzuführung nicht mehr wie bisher über den Dachstuhl ankommt, sondern über die Kabellegung im Graben erfolgt.

Die Dimensionierung unserer Netze legen wir hier auf die zukünftigen Anforderungen aus, erklärt Seidel. Zusätzlich wird es an einigen Punkten notwendig, das vorgelagerte Mittelspannungsnetz mit 20.000 Volt sowie die Transformatorenstationen zwischen den beiden Spannungsebenen zu erneuern. Der Einsatz intelligenter Trafostationen ermöglichen per Funkübertragung zeitgenaue Informationen über den Netzzustand vor Ort. Techniker des Bayernwerks haben Strom, Spannung und Leistung immer im Blick. Besonders in Störungsfällen können genaue Daten per Fernübertragung an die Netzführung gesendet werden. Fehlersuche, Schalt- und Entstörungsmaßnahmen sind mit der Funktion schneller möglich.

Zusätzlich wird zwischen Poppengrün und Döbra das Mittelspannungsnetz erneuert – hierzu gehören 3 intelligente Trafostationen.

In den Folgejahren

Eine Erneuerung der Niederspannungsnetzte wird in den nächsten Jahren in den Ortschaften Bernstein, Göhren, Sorg, Unterleupoldsberg und Lerchenhügel geplant.

Trafostationen in Gottmannsgrün und Tannenrain sollen intelligent gemacht werden. Zusätzliche Netze – sogenannte Ringschlüsse - entstehen inkl. intelligenten Trafostationen zwischen Schübelhammer - Köstenhof und zwischen Löhmarmühle - Enchenreuth. Hier sollen schätzungsweise 7,5 km lang Mittelspannungskabel inkl. Leerrohr für die Datenkommunikation verlegt werden. Diese Verbindungen stärken das Mittelspannungsnetz, sodass bei notwendigen Wartungsarbeiten oder möglichen Störungen im Netz die Stromversorgung schneller wieder aufgebaut werden kann.

Vor Ort dabei: Stadtbaumeister Alexander Vogel, Bürgermeister Reiner Feulner, Kommunalbetreuer Ralf Schwarz und Kundencenterleiter Markus Seidel.

Juni 2022

Neuer Träger für Netz für Kinder

Der AWO Kreisverband gibt die Trägerschaft für die Kindertagesstätte „Villa Regenbogen – Netz für Kinder“ in Straßdorf ab. Ab 1. September 2022 übernimmt dies SySTEP (Institut für systemische Erlebnispädagogik) aus Hof.

Die Information der Öffentlichkeit fand im Rathaus mit Bürgermeister Reiner Feulner, Geschäftsführer Michael Wilfert von SySTEP und dem AWO-Kreisvorsitzenden Matthias Döhla statt.

Die Kita Villa Regenbogen wird seit 1996 im städtischen Gebäude Straßdorf, Geroldsgrüner Str. 11 als „Netz für Kinder“ durch die AWO KV Hof betrieben. Im Laufe des Tages werden max. 15 Kinder (vormittags 8 Kindergartenkinder und nachmittags 7 Schulkinder) betreut. Elternmitarbeit ist Teil des Konzeptes und wird auch eingefordert. Döhla erwähnte, dass sich der KV Hof künftig außerstande sehe, diese Kita und auch andere weiter zu betreiben. „Da sich die Familienmodelle geändert haben, sei eine Betreuung durch Eltern schwierig geworden und auch mit dem Personal stoße man an Grenzen.“ Er dankte für die gute Zusammenarbeit und ist erfreut, dass es weitergeht. Einrichtung, Spielgeräte etc. stellt der KV dem Nachfolger zur Verfügung.

Seit Februar versuchte dann Bürgermeister Feulner zusammen mit Matthias Döhla über Verhandlungen mit dem AWO-Bezirksverband Ober- und Mittelfranken in Nürnberg einen eingruppigen Kindergarten weiterführen zu können Auch Herr Sonntag, Kindergartenaufsicht vom Landratsamt Hof, stellte nach Begutachtung der Räume eine entsprechende Betriebserlaubnis in Aussicht. Doch der Bezirksverband erteilte eine Absage. Den Mitarbeiterinnen wurde betriebsbedingt gekündigt.

Feulner nahm daraufhin Kontakt mit Michael Wilfert von SySTEP auf. Nach Besichtigung, Telefonaten, Gesprächen und Abstimmung wird nun ab 1. September ein eingruppiger Kindergarten von SySTEP weitergeführt. Das hat auch der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Die Stadt Schwarzenbach a.Wald ist Gebäudeeigentümer und freut sich auf ein neues innovatives pädagogisches Konzept. Dies wird näher von Herrn Wilfert ausgeführt werden, bzw. wird noch entstehen. Das Besondere: in diesem Gebäude ist auch die Feuerwehr Straßdorf mit untergebracht und ein großzügiges Außengelände bzw. der nahe Wald laden zu Aktivität an frischer Luft und in der Natur ein.

Feulner bemerkte noch, dass derzeit die Kindergartenplatzsituation in Schwarzenbach a.Wald angespannt sei, insbesondere im Bereich der Krippenplätze. Die höhere Zahl an Kindergartenplätzen, dann ggfs. ab September, würde für Entspannung sorgen, weil dann evtl. auch noch nicht ganz dreijährige Kinder in einer normalen Kindergartengruppe betreut werden könnten.

Geschäftsführer Michael Wilfert, der mit SySTEP auch Träger des Waldkindergartens Naila ist, freut sich auf das beginnende Projekt. Der Standort habe viel Charme und das Bestehende soll fortgeführt werden. Wir wollen ab 1. September den Betrieb nahtlos weiterführen. Personal wird sich finden, obwohl der Markt für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen leer sei. Die Gruppe im Alter von 2,6 Jahren bis zum Schuleintritt kann dann bis zu 25 Kinder aufnehmen. Die Öffnungszeiten sieht Wilfert von 7.30-14.30 Uhr ausreichend. Anmeldung kann dann über die Verwaltung von SySTEP in Hof erfolgen, zu finden unter www.systep.de/de/contact.

Bürgermeister Reiner Feulner freut sich über frischen Wind und dass die Stadt drei verschiedene Träger für die Kindertagesstätten hat, damit die Eltern auswählen können. Die Betreuung der Schulkinder fällt zwar in Straßdorf weg, doch die Ganztagsbetreuung in der Schule hat genug Kapazitäten frei.

 

In Schwarzenbach a.Wald gibt es derzeit drei Kindertagesstätten

  • Arche Noah, Schützenstraße, Trägerschaft Evangelische Kirche,

2 Krippengruppen mit 24 Plätzen und 2 Kindergartengruppen mit 50 Plätzen

Für diese Kindertagesstätte wird die Stadt Schwarzenbach a.Wald auf dem ehemaligen Witt-Gelände einen Ersatzneubau errichten; dabei wird eine weitere Krippengruppe errichtet; Baukosten nach Plan 4,66 Millionen Euro; Baubeginn ist noch für diesen Monat vorgesehen

  • Abenteuerland, Nordstraße, Trägerschaft Jesusgemeinde Frankenwald,

1 Kindergartengruppe mit 25 Plätzen

  • Villa Regenbogen, Straßdorf, Trägerschaft AWO Kreisverband Hof, Netz für Kinder mit 15 Plätzen (Hälfte Kindergartenkinder, Hälfte Schulkinder)

Februar 2021

Caritasverband jetzt in Schwarzenbach a.Wald

Bestimmte Menschen brauchen Pflege und müssen versorgt werden. Dafür hat der Caritasverband Stadt- und Landkreis Hof e.V. eine Außenstelle der Sozialstation in Schwarzenbach a.Wald in der Hauptstraße 55 eröffnet.

Bürgermeister Reiner Feulner knüpfte den Kontakt und half bei der Suche nach einer geeigneten Niederlassung. In der ehemaligen Schmidt-Bank bzw. Lotto-Stelle wurden Räumlichkeiten angemietet.

Für Hausherr Rainer Wiedel war es selbstverständlich zu helfen, da er selbst im Gesundheitsbereich tätig ist und als städtischer Referent für Gesundheit und Pflege sich für deren Belange nicht nur im Stadtgebiet einsetzt.

Natürlich musste in den Räumen umgebaut und die Vorgaben erfüllt werden, die das Gesundheitsamt vorschreibt. Dazu gehörten sanitäre Anlagen, Duscheinbau, Büromöbel etc.

Die Personalsuche mit Pflegefach- und Pflegehilfskräften wurde für die Außenstelle forciert, weiß Vorstandsvorsitzender Dekan Andreas Seliger zu berichten. Außerdem dankte er der Raiffeisenbank für die Überlassung der Büromöbel.

Der neue Geschäftsführer vom Caritasverband, Christian Nowak erwähnte, dass im Bereich Schwarzenbach am Wald zwei Touren mit 20 Patienten unterwegs seien. Mehr Potential sei auf jeden Fall vorhanden. Zurzeit hat der Caritasverband auch drei Auszubildende und eine Gerontofachkraft, die auf psychisch altersverwirrte Menschen spezialisiert ist.

Das Stadtoberhaupt übergab für die neuen Büroräume einen Blumenschmuck und sieht der Kooperation mit dem Caritasverband positiv entgegen.

Es werden weiterhin Pflegekräfte, auch in leitenden Positionen, gesucht. Informationen, auch bei Bedarf für Pflege, gibt es beim Caritasverband Stadt- und Landkreis Hof e.V. unter Telefon (09281) 14017-0 oder 1401730.

Februar 2021

EDV-Ausrüstung für Mittelschule

Auch die Klassenzimmer in der Mittelschule sind noch vor Beginn des vorgesehenen Wechselunterrichtes digital weiter aufgerüstet worden. 16 Laptops mit einem Laptopwagen und noch zwei Beamer wurden installiert, worüber sich der kommissarische stellvertretende Schulleiter der Mittelschule, Bernd Müller, sehr freute. „Eine solche fortschrittliche und komfortable EDV-Technik wie in Schwarzenbach a.Wald habe ich an einer Schule selten erlebt.“ „Mit den dazugehörigen Wlan-Kontroller, Lizenzen und kompletten Einrichtung wurde durch die Stadt Schwarzenbach a.Wald wieder über 15.000 Euro in die Digitalisierung der Mittelschule investiert“ erwähnte Bürgermeister Reiner Feulner und ließ sich von den Systembetreuern die neueste Technik erklären.

Das Bild zeigt von links: Systembetreuer Ulf Michel, Lehrer Bernd Müller, Bürgermeister Reiner Feulner, Kämmerer Guido Hohberger und Systembetreuer Patrick Rothballer.

Januar 2021

Grundschule digital top!

Die Digitalisierung hat in der Grundschule schon lange Einzug gehalten. Die Stadt hat hier wieder investiert, um mit dem technischen Fortschritt auf Augenhöhe zu sein.

Die Schule war schon immer gut aufgestellt,  WLAN befindet sich seit Jahren in allen Klassenzimmern und im letzten Jahr wurde der Glasfaseranschluss für die Grundschule gelegt. In allen Zimmern der ganzen Grundschulklassen waren schon Beamer und Dokumentenkameras vorhanden.

Kürzlich wurden 30 Laptops mit einem fahrbaren Laptopwagen angeschafft. Jetzt können sechs neue e-Screens (große Bildschirme mit 2,20 Meter Diagonale und Multitouchfunktionalität) inklusive zwei Pylonen (Seitentafeln) genutzt werden. Die beeindruckenden Präsentationsmedien haben höchste Bildqualität und modernste LED-Technologie.

„Ein e-Screen ist mobil und kann auf dem Fahrgestell individuell in verschiedenen Räumen eingesetzt werden. Die vorhandenen Beamer sind durch diese digitalen Tafeln nicht mehr nötig, werden aber in den Fachräumen eingebaut, um diese aufzuwerten, z.B. im Handarbeitsraum mit Strick- und Häkelanmustern“ wissen die Systembetreuer Hausmeister und Elektriker Patrick Rothballer sowie Fachoberlehrer Ulf Michel zu berichten. Weil auch noch 12 neue Accespoints und ein Controller installiert wurden, hat sich die WLAN Abdeckung im ganzen Haus noch einmal verbessert: 400 Mbit für Downloads und 40 Mbit für Uplouds. Durch das schnelle Internet konnte auch das Netzwerk (durch Netzwerkswitche) noch verbessert werden.

„Wir haben wieder Geld bereitgestellt, um Schülern und Lehrern möglichst viele digitale Klassenzimmer zu ermöglichen“ betont Bürgermeister Reiner Feulner. Zusammen mit Kämmerer Guido Hohberger, der für Ausschreibung und Fördermittel zuständig ist, ließ sich das Stadtoberhaupt in einem Klassenzimmer mit Notbetreuung die vielfältige Technik erklären.

Die Kosten für alle Aufwendungen belaufen sich auf fast 75.000 Euro. „Das ist eine stolze Summe, die wir der Bildung für unseren Nachwuchs gerne zur Verfügung stellen“ so Bürgermeister Feulner. Fördermittel aus den Förderprogrammen „Digitalbudget für das Digitale Klassenzimmer“ vom Freistaat Bayern können noch beantragt werden.

Dezember 2020

TSF Logistik in Dienst gestellt

Von der Traktorwehr zur High-Tech-Wehr, so fühlt sich jetzt die Freiwillige Feuerwehr Gottsmannsgrün-Schönbrunn. Grund dafür ist das neue TSF Logistik.

Die offizielle Übergabe fand im Fahrzeuggerätehaus der Stützpunktwehr in Schwarzenbach a.Wald statt, um den Abstand zu wahren.

Bürgermeister Reiner Feulner begrüßte dazu KBR Reiner Hoffmann, von der Feuerwehr Gottsmannsgrün-Schönbrunn Vorsitzenden Ralf Schrepfer, Kommandant Rainer Vogler und seinen Stellvertreter Fabian Wunner, Feuerwehrreferent Thomas Hoffmann, KBM Markus Muck, Pfarrer Udo Sehmisch und Kommandant Markus Hannweber von der Stütupunktwehr.

 „Zwei Jahre sind von der Grundsatzentscheidung bis zur Übergabe vergangen, doch das Warten hat sich gelohnt. Aus dem seit 1965 in der Wehr befindlichen Tragkraftspritzenanhänger mit Feuerwehrpumpe ist ein stattliches Fahrzeug geworden, dass einen Wert von ca. 236.000 Euro hat“ erwähnte Bürgermeister Feulner. Der Zuschuss vom Freistaat Bayern betrug 47.600 Euro. Das Fahrgestell ist von der Firma Iveco, den Aufbau sowie die Lieferung der Rollcontainer übernahm die Firma Junghanns aus Hof und die Ausstattung Firma Ziegler. Die Feuerwehrpumpe FOX 4 kam von Rosenbauer über die Firma Ludwig aus Bayreuth. Ausschlaggebend für das hochwertig ausgestattete und geländegängige Fahrzeug war das Einsatzgebiet Bundesstraße und die schlagkräftige Truppe der Wehr.

Die Ausarbeitung des Leistungsverzeichnies bzw. der Ausstattung übernahm der Gottsmannsgrüner Kommandant Rainer Vogler zusammen mit Kommandant Hannweber von der Stützpunktwehr. „Das TSF Logistik sei nun eine weitere Ergänzung des Feuerwehrkonzeptes der Stadt Schwarzenbach am Wald und ein Meilenstein für die FF Gottsmanngrün-Schönbrunn“ freute sich Vogler.

KBR Hoffmann sieht das Fahrzeug in guten Händen. Nun müsse wegen Corona in kleinen Gruppen geübt werden, um die technische Ausrüstung bei Bedarf anwenden zu können. Er hofft durch die Anschaffung auf Motivation im Nachwuchsbereich.

 „Etwas neidisch werden könnte ich schon“ betonte Feuerwehrreferent Thomas Hoffmann, selbst Vorsitzender bei der Meierhofer Wehr und als Stadtrat beteiligt. Er sieht das Fahrzeug als Anschaffung für die Bevölkerung, dass vor allem Sicherheit bietet.

Stützpunktkommandant Hannweber konnte in seiner Amtszeit schon fünf Fahrzeuge im Stadtgebiet mit übergeben und dankte vor allem der Stadt für ein Feuerwehrkonzept, dass in den letzten Jahrzehnten gewachsen sei.

Das Schmuckstück mit viel Material, angelegt für die Zukunft, stellte Pfarrer Udo Sehmisch unter den Segen Gottes.

Einige Daten TSF Logistik: 2 Container mit 500 m B-Schlauch für lange Schlauchstrecken und Verkehrsabsicherungsgeräten, Hebebühne, Ausfahrbarer Lichtmast mit Blaulicht, Stromerzeuger, Tauchpumpe, Hochdrucklöschgerät, 180 PS, Allrad, Singlebereifung, Besatzung 1 Staffel sind 6 Leute, Gesamtgewicht 7 Tonnen

November 2020

Straßenbauarbeiten Kleindöbra bis Döbra abgeschlossen

Staatsstraße 2194 wurde freigegeben

Die Straßenbauarbeiten in dem 1,8 km langen Streckenabschnitt von Kleindöbra bis Döbra wurden zum letzten Wochenende fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Der Ortseingangsbereich von Kleindöbra wurde in einer Gemeinschaftsmaßnahme vom Staatlichen Bauamt Bayreuth und der Stadt Schwarzenbach a.Wald umgestaltet und erneuert.

Neben der Beseitigung einer Fahrbahnengstelle durch Abbruch eines alten Wohngebäudes, wurde im Ortseingangsbereich eine neue Querungshilfe für Fußgänger im Bereich der Bushaltestelle geschaffen. Darüber hinaus wurde die Staatsstraßenfahrbahn zwischen Döbra und Kleindöbra ertüchtigt sowie die Ortsstraße am Feuerwehrgerätehaus samt neuer Wasserleitungen ausgebaut. „Die Gesamtbaukosten an der Staatsstraße von ca. 650.000 € bleiben voraussichtlich innerhalb des Kostenrahmens“ so Bauoberrat Norbert Grüner.

Die Stadt Schwarzenbach a.Wald investierte rd. 200.000 € für Wasserleitung, Ortsstraße, Bushäuschen und Vorbereitung von Breitbandverkabelung. Bürgermeister Reiner Feulner verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt – hierdurch konnten städtische Kosten gesenkt werden - und den ausführenden Firmen trotz derzeitiger Pandemie. Dank gilt den Bürgern, die während der Bauzeit Umwege in Kauf nehmen mussten.

Die Bauarbeiten wurden von den Firmen Strabag der Niederlassung Neudrossenfeld sowie dem Abbruchunternehmen Erd- und Tiefbau Ebersbach aus Oelsnitz trotz Einschränkungen und Erschwernissen in der Coronapandemie zuverlässig fertiggestellt.Die Stadt Schwarzenbach a.Wald investierte rd. 200.000 € für Wasserleitung, Ortsstraße, Bushäuschen und Vorbereitung von Breitbandverkabelung. Bürgermeister Reiner Feulner verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt – hierdurch konnten städtische Kosten gesenkt werden - und den ausführenden Firmen trotz derzeitiger Pandemie. Dank gilt den Bürgern, die während der Bauzeit Umwege in Kauf nehmen mussten.

Die Bauarbeiten wurden von den Firmen Strabag der Niederlassung Neudrossenfeld sowie dem Abbruchunternehmen Erd- und Tiefbau Ebersbach aus Oelsnitz trotz Einschränkungen und Erschwernissen in der Coronapandemie zuverlässig fertiggestellt.

Dezember 2019

200.000 € für die Stadt Schwarzenbach a.Wald

Das vom Stadtrat beschlossene und fortgeschriebene Haushaltskonsolidierungskonzept wirkt auch in diesem Jahr! Zum siebten Mal erhält die Stadt sog. Stabilisierungshilfe. Aus den Händen von Finanzminister Albert Füracker (links) konnte Bürgermeister Reiner Feulner (rechts) den Bewilligungsbescheid in Empfang nehmen. Anders als in den Vorjahren wird die Finanzspritze nicht zur Tilgung von Altschulden gewährt, sondern nach der zweiten Säule für Investitionen im Pflichtaufgabenbereich.

Über die damit verbundenen Auflagen muss der Stadtrat noch beraten. Insgesamt hat die Stadt Schwarzenbach a.Wald 4,7 Millionen € dann aus diesem Programm erhalten.

November 2019

Energiesparen und Klimaschutz

Stadt Schwarzenbach a.Wald beteiligt sich an kommunalem Netzwerk

Gemeinsam mit elf anderen Kommunen aus Oberfranken will Schwarzenbach a.Wald in den kommenden drei Jahren die Energiewende vor Ort voranbringen und in eigenen Gebäuden möglichst viel Energie sparen. Vor wenigen Tagen startete das mittlerweile zweite „Kommunale Energieeffizienznetzwerk Oberfranken“ (kurz: keeno II), das von der Energieagentur Nordbayern mit Sitz in Kulmbach betreut wird. Die geografische Ausdehnung des Netzwerks reicht von Steinwiesen, Rödental und Schwarzenbach a.Wald im Norden des Regierungsbezirks bis Betzenstein und Plech an der Grenze zu Mittelfranken.

Die teilnehmenden Kommunen möchten durch die energietechnische Betreuung der Energieagentur und durch regelmäßigen Austausch untereinander in vierteljährlichen Netzwerktreffen die praktischen Herausforderungen der Energiewende besser und effektiver meistern. Die Erfahrung aus anderen Netzwerken hat gezeigt, dass es im Verbund tatsächlich schneller geht. Deshalb fördert der Bund auch den Aufbau solcher Netzwerke, die zunächst auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt sind, mit einer Quote von 50-70 Prozent.

Das kommunale Netzwerk soll vor allem ein Zusammenschluss für Praktiker sein. Unter der Anleitung der Energieagentur Nordbayern führen alle teilnehmenden Gemeinden zum Beispiel ein detailliertes Energiemanagement für ihre wichtigsten kommunalen Liegenschaften ein. Dadurch werden nicht nur die jeweiligen Energieverbräuche regelmäßig und möglichst akkurat erfasst. Durch Witterungsbereinigung werden auch die einzelnen Jahre miteinander vergleichbar, weil zum Beispiel die Einflüsse eines besonders kalten oder warmen Winters herausgerechnet werden können. Erst durch ein solches Management kann die Wirksamkeit von Sanierungen und Effizienzmaßnahmen zuverlässig beurteilt werden. Im Rahmen der Betreuung kümmern sich die Fachleute der Energieagentur in regelmäßigen Begehungen auch um energetische Schwachstellen in den Gebäuden. Alle teilnehmenden Kommunen erhalten dadurch Vorschläge zu wirtschaftlich sinnvollen Optimierungsmaßnahmen und neutrale fachliche Begleitung bei der Umsetzung.

Bild:

Die Vertreter der Städte und Gemeinden, die an diesem Netzwerk teilnehmen, u.a. mit Bürgermeister Reiner Feulner (rechts)

Juli 2019

Stadt Schwarzenbach a. Wald erhält Förderbescheid für Glasfaseranschluss                                                   der Grund- und Mittelschule Schwarzenbach a.Wald

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 26 Gemeinden aus Oberfranken erhielten am 27.06.2019 insgesamt mehr als 15 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.769 Gemeinden und mehr als 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Donnerstag (27.06.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 50 Schulen in Oberfranken mit insgesamt mehr als 1,2 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus“, betonte Füracker. „Mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.“

Der erhaltene Förderbetrag für die Stadt Schwarzenbach a.Wald beträgt insgesamt 65.077 Euro. Mit diesen Fördermitteln ist es der Stadt Schwarzenbach a.Wald möglich die Grund- und Mittelschule Schwarzenbach a.Wald mit einem Glasfaser-Hausanschluss auszustatten und so die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Grund- und Mittelschule zu sichern.

Juni 2019

1. Oberfränkische Waldarbeitsmeisterschaft

Schwarzenbach a.Wald – Das war schon etwas Besonderes, als 24 gestandene Männer und 14 Junioren an zwei Tagen um den Siegertitel bei den 1. Oberfränkischen Waldarbeitsmeisterschaften kämpften. Fünf Disziplinen waren zu meistern und mancher Zuschauer fragte sich erstaunt, wie das in Sekundenschnelle und präziser Genauigkeit zu schaffen sei.

Die Teilnehmer sind im Forstbereich beschäftigt und man konnte sehen, dass ihnen ihre Arbeit Spaß macht. Das machte deutlich, dass dieser Berufszweig vor allem Zukunft hat.

Disziplinen

Die Motorsägen heulten auf, als Mann gegen Mann bei der Entastung die eingesetzten kleinen Besenstile an einem Holzstamm sauber und natürlich schnell abgesägt werden mussten. Beim Präzisionsschnitt war Genauigkeit gefragt. Das unter dem Stamm mit Sägemehl bedeckte Brett durfte nicht verletzt werden. Beim Kombinationsschnitt musste je eine Hälfte vom Stamm von unten und von oben geschnitten um sich dann in der Mitte zu treffen. Beim Kettenwechsel der Motorsäge blieben manche Teilnehmer unter 11 Sekunden. Bei der Baumfällung sollte ein 15 Meter entfernter Zielpfahl getroffen werden. Eine Herausforderung, die zwei Teilnehmern die Höchstpunktzahl bescherte.

Teamarbeit

Bürgermeister Reiner Feulner, der am Wettkampfwochenende unter den Zuschauern auch Landrat Dr. Oliver Bär, MdL Alexander König und die Waldköniging Johanna Gierl begrüßen konnte, verwies auf das Miteinander, damit eine solche Veranstaltung gelingen kann. Er dankte vor allem Ralf Kremer aus Geroldsgrün, der als Initiator mit seiner Power half, wo er nur konnte. Das gleiche galt für die Veranstalter Gotthard und Sandra Schwender aus Gräfendorf, dem Vorsitzenden Gerhard Briechle vom Verein Bayerische Waldarbeitsmeisterschaften, Bauhofleiter Reinhard Porst und sein Bauhofteam für die sowie Werner Peetz von der Verwaltung für die Vorbereitung.

Unterstützend wirkten Gebelein Laser und Biegetechnik mit Stahlrohren, die Bayerischen Staatsforsten Nordhalben mit 50 Kubikmeter Rundholz, Martin Simon, der den Schreitbagger bereitstelle und bediente sowie Sägewerk Weiß für den Transport der Baumstämme.

Das Dekanat stellte einen Grundstücksstreifen zur Verfügung, Kuchen bot die Fraueninitiative Straßdorf an, für weitere Verköstigung war gesorgt, Festwirt Oliver Höhn war für Getränke zuständig, das BRK Team mit Bereitschaftsleiter Jürgen Krügel war anwesend.

März 2019

Vision einer Waldbauernschule

Schwarzenbach a.Wald – Vertreter der Stadt, des Landratsamtes,dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Privatwirtschaft hatten sich an der Waldbauernschule (WBS) in Kelheim in Niederbayern über deren Strukturen und Angebote informiert. Peter Hummel, Schulleiter der bayerischen Bildungseinrichtung, erläuterte gemeinsam mit Johann Koch, dem Geschäftsführer des Trägervereins, die Historie der WBS, die konkreten Abläufe vor Ort.

Landrat Dr. Oliver Bär unterstrich, dass vergleichbare Weiterbildungskurse für Waldbesitzer und Forstunternehmer auch in Franken angeboten werden sollten. Eine regionale Verankerung sei wichtig, um die Menschen zu erreichen und fachlichen Anforderungen bei der Fortbildung sowie zukünftigen Herausforderungen beim Waldumbau gerecht zu werden.

Forstamtsleiter Thomas Krämer und sein Kollege Thomas Baumann unterstützen diese Argumentation und warben für einen dezentralen Ansatz. Bürgermeister Reiner Feulner präsentierte die vielfältigen Aktivitäten und Engagements der Stadt Schwarzenbach a.Wald im Holz- und Forstsektor und verwies auf bestehende Strukturen, wie das Holzforum, den Frankenwaldtag, den Zukunftswald und die geplante 1. Oberfränkische Waldarbeitermeisterschaft 2019. Ralf Kremer stellte aus Sicht der Forstunternehmer den Qualifizierungsbedarf dar, insbesondere im Hinblick auf Zertifizierungen und Arbeitssicherheitsaspekte.

Die Delegation aus dem Frankenwald lobte die Arbeit und Bildungsmöglichkeiten der Waldbauernschule Kelheim, signalisierte gleichzeitig Interesse an einer aktiven Zusammenarbeit, um forstwirtschaftliche Bildung in der Fläche zu stärken.

Die Bayerische Waldbauernschule (WBS) wurde 1937 als Lehrstätte für den Privat- und Körperschaftswald gegründet. Sie dient als Bildungs- und Schulungszentrum und wird in enger Kooperation zwischen der Bayerischen Forstverwaltung und dem Verein Bayerische Waldbauernschule e. V. betrieben. Die Schule verfügt über großzügige Gebäude mit Lehrsälen, Schulungs- und Arbeitsräumen, Internat und eigener Gastronomie. Die Werkräume bieten Schulungs- und Übungsplätze mit modernstem Maschinen-, Geräte- und Werkzeugbestand. Rund 600 Hektar Schulwald in unmittelbarer Nähe ermöglichen praktischen Anschauungsunterricht und eröffnen umfangreiche Übungsmöglichkeiten. Das fachlich und pädagogisch erfahrene Lehrpersonal setzt sich aus Förstern und Forstwirtschaftsmeistern zusammen.Die Bayerische Waldbauernschule bietet praxisorientierte Kurse zu verschiedensten Themen rund um den Wald an. Des Weiteren können Seiteneinsteiger/-innen im Beruf Forstwirt/-in an der Bayerischen Waldbauernschule sowohl an den Vorbereitungskursen teilnehmen, als auch die Zwischen- und Abschlussprüfung ablegen. Darüber hinaus ist die Bayerische Waldbauernschule der einzige Prüfungsstandort in Bayern für die

Falknerprüfung und einer von sechzehn Prüfungsstandorten für die Jägerprüfung.

Auf dem Gruppenbild von links: Werner Peetz (Stadt Schwarzenbach a.Wald), Thomas Baumann (AELF Kulmbach), Ralf Kremer (Forstunternehmer), Christian Rank (Landratsamt Hof), Peter Hummel (Schulleiter WBS Kelheim), Reiner Feulner (Bürgermeister Schwarzenbach a.Wald), Thomas Krämer (Forstamtsleiter AELF Münchberg), Dr. Oliver Bär (Landrat Landkreis Hof), Johann Koch (Geschäftsführer Trägerverein WBS), Urban Treutlein (Referatsleiter Staatsministerium StMELF)

Februar 2019

Gerüstet für Winter und Sommer

Schwarzenbach a.Wald -  Die Stadt hat  eine neues Loipenspur- und Wegepflegegerät angeschafft. Der bisher eingesetzte Motorschlitten war verschlissen und aufgrund des technischen Fortschritts durch ein ATV der Marke Polaris ersetzt, das auch im Sommer genutzt werden kann. Das Fahrzeug fährt auf Rädern und wird bei Schneelage auf Raupenketten umgerüstet, der Fahrer ist durch ein Fahrerhaus geschützt. Das Zubehör besteht aus Spurgerät, Walze und Mulchgerät, so dass es für die Pflege der Loipen, Wanderwege, Mountainbike- und Nordic-Walking-Strecken eingesetzt werden kann.

Bürgermeister Reiner Feulner  übernahm das Fahrzeug von Geschäftsführer Detlef Jung, Autohaus Lobenstein. Die verantwortlichen Fahrer Werner Bayer, Jürgen Wunner und Daniel Zelnhefer sowie Kfz-Mechaniker Jörg Krapp vom Bauhof bekamen eine genaue Einweisung.

„Wir haben eine staatliche Förderung nach der Richtline zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) bekommen, so dass wir zum Anschaffungsreis von 45.000 Euro einen Zuschuss von 70 Prozent erhalten“ erwähnt das Stadtoberhaupt.

Information zum Haushaltsplan 2019

Warum so eine hohe Darlehensaufnahme?

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

letzte Woche wurde an dieser Stelle die Haushaltssatzung bekanntgemacht. Aufmerksamen Lesern ist vielleicht aufgefallen, dass eine Kreditaufnahme von rund 2,97 Millionen Euro geplant ist, obwohl wir uns doch  in der Phase der Haushaltskonsolidierung (Schuldenabbau) befinden. Dadurch steigt die Pro-Kopf-Verschuldung von 732 Euro wieder auf 1.260 Euro. Warum ist das so?

Ausgangslage:

Ich möchte jetzt nicht die großen Projekte der letzten Jahre aufzählen, diese sind Ihnen alle bekannt. Auf eines möchte ich dennoch hinweisen und zwar betrug im Jahr 2012 die Pro-Kopf-Verschuldung fast 1.800 Euro. Stand 01.01.2019 beträgt sie 732 Euro. Obwohl die Stadt Schwarzenbach a.Wald in den Jahren 2013 bis 2018 rund 25 Mio. Euro investiert hat, belegt dies, dass Investieren in die Zukunftsfähigkeit und konsolidieren sich nicht ausschließen. Dieser Weg soll fortgesetzt werden.

Diese vorgenannten enormen Finanzierungen können wir in Schwarzenbach a.Wald leider nicht aus eigener Kraft in voller Höhe erbringen. Wir sind nach wie vor auf Schlüsselzuweisungen seitens des Freistaates Bayern angewiesen, die wir zuverlässig entsprechend unserer Einwohnerzahl und finanzieller Leistungsfähigkeit  erhalten. Auch die gewährten Stabilisierungshilfen in den letzten Jahren, zuletzt im Jahr 2018, in der enormen Höhe von 2,2 Mio. Euro verschaffen uns finanziellen Spielraum. Nicht zuletzt die zahlreichen Förderprogramme im Bereich Städtebauförderung, Dorferneuerung, Förderoffensive Nord-Ost-Bayern, Breitbandausbau, GVFG, FAG und andere machen die Maßnahmen überhaupt erst möglich.

Was wird teurer?

Das Finanzministerium hat aufgrund der gewährten Stabilisierungshilfen (Geld zum Schuldenabbau) der Stadt entsprechende Maßnahmen zur Auflage gemacht.

Erhöhung der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke) von 340 v.H. auf 350 v.H. (das sind 2,94 %), das bedeutet  Jahresmehreinnahmen  von lediglich 600 Euro.

Erhöhung der Hallenbadgebühren zum 01.05.2019 und der Skiliftpreise.

Haushalt 2019:

Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 10.365.500 Euro. Dieses Geld brauchen wir, um unsere Stadt in den vielfältigsten Bereichen einfach am Laufen zu halten  und ca. 1,6 Mio. Euro an den Vermögenshaushalt zuzuführen. Leider benötigen wir voraussichtlich für die Finanzierung unseres Vermögenshaushaltes (für Investitionen) in Höhe von 13.081.650 Euro einen sehr hohen Kredit in Höhe von 2.969.050 Euro. Dies entspricht einer Nettokreditaufnahme (also unter Berücksichtigung der planmäßigen Tilgung) in Höhe von 2.362.950 Euro.

Diese ungewöhnliche Kreditaufnahme trotz Haushaltskonsolidierungsphase erklärt sich mit dem erheblichen Investitionsvolumen unseres Haushaltes in diesem Jahr.

Der Gesamthaushalt 2019 hat ein Volumen von 23.447.200 Euro.

Ich möchte nur auf einige größere Positionen eingehen:

-           Verbesserung des Brandschutzes und Investitionen für unsere Feuerwehren 256.000 Euro

-           Grund- und Mittelschule einschließlich Digitalisierung        211.400 Euro

-           Sanierungsmaßnahmen im Hallenbad 122.000 Euro

-           Dorferneuerungsmaßnahmen 312.000 Euro

-           verschiedene kleinere Städtebauförderungsmaßnahmen einschließlich der Förderoffensive Nord-Ost-Bayern 756.500 Euro

-           Restfinanzierung der neugebauten Gemeindeverbindungsstraße Döbra - Haidengrün 800.000 Euro

-           Abwasserbeseitigung (u.a. Teilbetrag für den Neubau der Kläranlage Meierhof) 1.143.000 Euro

-           Breitbandversorgung (schnelles Internet) 1.010.400 Euro

-           Wasserversorgung 165.050 Euro

-           Neubau von zwölf Mietwohnungen in der Hans-Richter-Straße 22 und 24 1.897.900 Euro

-           Fortsetzung der Revitalisierung des Erba-Geländes 5.094.000 Euro

Hierzu kommen noch einige weitere Positionen, so dass der Gesamtbetrag unseres Vermögenshaushaltes 13.081.650 Euro beträgt. Das ist eine sehr große Summe, aber dennoch realistisch. Manche Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, andere schon begonnen und bei weiteren Maßnahmen läuft aktuell die Ausschreibung. Ein wichtiger und großer Schritt in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.

Es wäre durchaus auch möglich gewesen, einen Haushalt zu beschließen, der ohne Neuverschuldung auskommt, aber dann würden wir Chancen für unsere Stadt nicht nutzen. Natürlich muss die Verschuldung wohl überlegt und durchdacht sein. Wir investieren in die richtigen Dinge und werden dadurch auch in der Lage sein, die Schulden in den nächsten Jahren zu tilgen. Die derzeitige Lage (sehr hohe Fördersätze und niedrige Zinsen) gebietet es, tätig zu werden und nicht abzuwarten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen durch diese Erläuterungen verständliche Informationen gegeben habe. Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Reiner Feulner
Erster Bürgermeister


 

November 2018

2,2 Millionen Euro zur Schuldentilgung

Einen ungewöhnlich hohen Bescheid über Stabilisierungshilfe konnte Bürgermeister Reiner Feulner aus der Hand von Finanzminister Albert Füracker entgegennehmen.

Schwarzenbach a.Wald hat im Landkreisvergleich eine relativ hohe Pro-Kopf-Verschuldung. Auch der Bevölkerungsrückgang hat darauf negativen Einfluss.

Es ist aber dem Stadtrat und der Stadtverwaltung seit Jahren ein Anliegen durch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und dem Stadtbild Schwarzenbach a.Wald zukunftsfähig und lebenswert zu erhalten und andererseits die Haushaltskonsolidierung durchzuführen.

Das gelingt durch konsequente Nutzung von staatlichen Förderprogrammen und der erfolgreichen Beantragung von Stabilisierungshilfen zur Schuldentilgung. Natürlich bedeutet das Haushaltskonsolidierungskonzept auch manche unangenehme Auswirkung (Einschränkung der freiwilligen Leistungen und Abgabenerhöhung).

Aber es lohnt sich!