Juli 2019

Stadt Schwarzenbach a. Wald erhält Förderbescheid für Glasfaseranschluss                                                   der Grund- und Mittelschule Schwarzenbach a.Wald

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 26 Gemeinden aus Oberfranken erhielten am 27.06.2019 insgesamt mehr als 15 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.769 Gemeinden und mehr als 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Donnerstag (27.06.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 50 Schulen in Oberfranken mit insgesamt mehr als 1,2 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus“, betonte Füracker. „Mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.“

Der erhaltene Förderbetrag für die Stadt Schwarzenbach a.Wald beträgt insgesamt 65.077 Euro. Mit diesen Fördermitteln ist es der Stadt Schwarzenbach a.Wald möglich die Grund- und Mittelschule Schwarzenbach a.Wald mit einem Glasfaser-Hausanschluss auszustatten und so die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Grund- und Mittelschule zu sichern.

Juni 2019

1. Oberfränkische Waldarbeitsmeisterschaft

Schwarzenbach a.Wald – Das war schon etwas Besonderes, als 24 gestandene Männer und 14 Junioren an zwei Tagen um den Siegertitel bei den 1. Oberfränkischen Waldarbeitsmeisterschaften kämpften. Fünf Disziplinen waren zu meistern und mancher Zuschauer fragte sich erstaunt, wie das in Sekundenschnelle und präziser Genauigkeit zu schaffen sei.

Die Teilnehmer sind im Forstbereich beschäftigt und man konnte sehen, dass ihnen ihre Arbeit Spaß macht. Das machte deutlich, dass dieser Berufszweig vor allem Zukunft hat.

Disziplinen

Die Motorsägen heulten auf, als Mann gegen Mann bei der Entastung die eingesetzten kleinen Besenstile an einem Holzstamm sauber und natürlich schnell abgesägt werden mussten. Beim Präzisionsschnitt war Genauigkeit gefragt. Das unter dem Stamm mit Sägemehl bedeckte Brett durfte nicht verletzt werden. Beim Kombinationsschnitt musste je eine Hälfte vom Stamm von unten und von oben geschnitten um sich dann in der Mitte zu treffen. Beim Kettenwechsel der Motorsäge blieben manche Teilnehmer unter 11 Sekunden. Bei der Baumfällung sollte ein 15 Meter entfernter Zielpfahl getroffen werden. Eine Herausforderung, die zwei Teilnehmern die Höchstpunktzahl bescherte.

Teamarbeit

Bürgermeister Reiner Feulner, der am Wettkampfwochenende unter den Zuschauern auch Landrat Dr. Oliver Bär, MdL Alexander König und die Waldköniging Johanna Gierl begrüßen konnte, verwies auf das Miteinander, damit eine solche Veranstaltung gelingen kann. Er dankte vor allem Ralf Kremer aus Geroldsgrün, der als Initiator mit seiner Power half, wo er nur konnte. Das gleiche galt für die Veranstalter Gotthard und Sandra Schwender aus Gräfendorf, dem Vorsitzenden Gerhard Briechle vom Verein Bayerische Waldarbeitsmeisterschaften, Bauhofleiter Reinhard Porst und sein Bauhofteam für die sowie Werner Peetz von der Verwaltung für die Vorbereitung.

Unterstützend wirkten Gebelein Laser und Biegetechnik mit Stahlrohren, die Bayerischen Staatsforsten Nordhalben mit 50 Kubikmeter Rundholz, Martin Simon, der den Schreitbagger bereitstelle und bediente sowie Sägewerk Weiß für den Transport der Baumstämme.

Das Dekanat stellte einen Grundstücksstreifen zur Verfügung, Kuchen bot die Fraueninitiative Straßdorf an, für weitere Verköstigung war gesorgt, Festwirt Oliver Höhn war für Getränke zuständig, das BRK Team mit Bereitschaftsleiter Jürgen Krügel war anwesend.

März 2019

Vision einer Waldbauernschule

Schwarzenbach a.Wald – Vertreter der Stadt, des Landratsamtes,dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Privatwirtschaft hatten sich an der Waldbauernschule (WBS) in Kelheim in Niederbayern über deren Strukturen und Angebote informiert. Peter Hummel, Schulleiter der bayerischen Bildungseinrichtung, erläuterte gemeinsam mit Johann Koch, dem Geschäftsführer des Trägervereins, die Historie der WBS, die konkreten Abläufe vor Ort.

Landrat Dr. Oliver Bär unterstrich, dass vergleichbare Weiterbildungskurse für Waldbesitzer und Forstunternehmer auch in Franken angeboten werden sollten. Eine regionale Verankerung sei wichtig, um die Menschen zu erreichen und fachlichen Anforderungen bei der Fortbildung sowie zukünftigen Herausforderungen beim Waldumbau gerecht zu werden.

Forstamtsleiter Thomas Krämer und sein Kollege Thomas Baumann unterstützen diese Argumentation und warben für einen dezentralen Ansatz. Bürgermeister Reiner Feulner präsentierte die vielfältigen Aktivitäten und Engagements der Stadt Schwarzenbach a.Wald im Holz- und Forstsektor und verwies auf bestehende Strukturen, wie das Holzforum, den Frankenwaldtag, den Zukunftswald und die geplante 1. Oberfränkische Waldarbeitermeisterschaft 2019. Ralf Kremer stellte aus Sicht der Forstunternehmer den Qualifizierungsbedarf dar, insbesondere im Hinblick auf Zertifizierungen und Arbeitssicherheitsaspekte.

Die Delegation aus dem Frankenwald lobte die Arbeit und Bildungsmöglichkeiten der Waldbauernschule Kelheim, signalisierte gleichzeitig Interesse an einer aktiven Zusammenarbeit, um forstwirtschaftliche Bildung in der Fläche zu stärken.

Die Bayerische Waldbauernschule (WBS) wurde 1937 als Lehrstätte für den Privat- und Körperschaftswald gegründet. Sie dient als Bildungs- und Schulungszentrum und wird in enger Kooperation zwischen der Bayerischen Forstverwaltung und dem Verein Bayerische Waldbauernschule e. V. betrieben. Die Schule verfügt über großzügige Gebäude mit Lehrsälen, Schulungs- und Arbeitsräumen, Internat und eigener Gastronomie. Die Werkräume bieten Schulungs- und Übungsplätze mit modernstem Maschinen-, Geräte- und Werkzeugbestand. Rund 600 Hektar Schulwald in unmittelbarer Nähe ermöglichen praktischen Anschauungsunterricht und eröffnen umfangreiche Übungsmöglichkeiten. Das fachlich und pädagogisch erfahrene Lehrpersonal setzt sich aus Förstern und Forstwirtschaftsmeistern zusammen.Die Bayerische Waldbauernschule bietet praxisorientierte Kurse zu verschiedensten Themen rund um den Wald an. Des Weiteren können Seiteneinsteiger/-innen im Beruf Forstwirt/-in an der Bayerischen Waldbauernschule sowohl an den Vorbereitungskursen teilnehmen, als auch die Zwischen- und Abschlussprüfung ablegen. Darüber hinaus ist die Bayerische Waldbauernschule der einzige Prüfungsstandort in Bayern für die

Falknerprüfung und einer von sechzehn Prüfungsstandorten für die Jägerprüfung.

Auf dem Gruppenbild von links: Werner Peetz (Stadt Schwarzenbach a.Wald), Thomas Baumann (AELF Kulmbach), Ralf Kremer (Forstunternehmer), Christian Rank (Landratsamt Hof), Peter Hummel (Schulleiter WBS Kelheim), Reiner Feulner (Bürgermeister Schwarzenbach a.Wald), Thomas Krämer (Forstamtsleiter AELF Münchberg), Dr. Oliver Bär (Landrat Landkreis Hof), Johann Koch (Geschäftsführer Trägerverein WBS), Urban Treutlein (Referatsleiter Staatsministerium StMELF)

Februar 2019

Gerüstet für Winter und Sommer

Schwarzenbach a.Wald -  Die Stadt hat  eine neues Loipenspur- und Wegepflegegerät angeschafft. Der bisher eingesetzte Motorschlitten war verschlissen und aufgrund des technischen Fortschritts durch ein ATV der Marke Polaris ersetzt, das auch im Sommer genutzt werden kann. Das Fahrzeug fährt auf Rädern und wird bei Schneelage auf Raupenketten umgerüstet, der Fahrer ist durch ein Fahrerhaus geschützt. Das Zubehör besteht aus Spurgerät, Walze und Mulchgerät, so dass es für die Pflege der Loipen, Wanderwege, Mountainbike- und Nordic-Walking-Strecken eingesetzt werden kann.

Bürgermeister Reiner Feulner  übernahm das Fahrzeug von Geschäftsführer Detlef Jung, Autohaus Lobenstein. Die verantwortlichen Fahrer Werner Bayer, Jürgen Wunner und Daniel Zelnhefer sowie Kfz-Mechaniker Jörg Krapp vom Bauhof bekamen eine genaue Einweisung.

„Wir haben eine staatliche Förderung nach der Richtline zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) bekommen, so dass wir zum Anschaffungsreis von 45.000 Euro einen Zuschuss von 70 Prozent erhalten“ erwähnt das Stadtoberhaupt.

November 2018

2,2 Millionen Euro zur Schuldentilgung

Einen ungewöhnlich hohen Bescheid über Stabilisierungshilfe konnte Bürgermeister Reiner Feulner aus der Hand von Finanzminister Albert Füracker entgegennehmen.

Schwarzenbach a.Wald hat im Landkreisvergleich eine relativ hohe Pro-Kopf-Verschuldung. Auch der Bevölkerungsrückgang hat darauf negativen Einfluss.

Es ist aber dem Stadtrat und der Stadtverwaltung seit Jahren ein Anliegen durch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und dem Stadtbild Schwarzenbach a.Wald zukunftsfähig und lebenswert zu erhalten und andererseits die Haushaltskonsolidierung durchzuführen.

Das gelingt durch konsequente Nutzung von staatlichen Förderprogrammen und der erfolgreichen Beantragung von Stabilisierungshilfen zur Schuldentilgung. Natürlich bedeutet das Haushaltskonsolidierungskonzept auch manche unangenehme Auswirkung (Einschränkung der freiwilligen Leistungen und Abgabenerhöhung).

Aber es lohnt sich!