Stadt Schwarzenbach a.Wald

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"Schwarzenbacher Advent 2009"

Sonne, Minusgrade, kleiner Schneeschauer und Besinnlichkeit beim ISG-Weihnachtsmarkt

„Schwarzenbacher Advent 2009“ mit einem Besucheransturm

Schwarzenbach a.Wald, 05.12.2009

In der Stadt unterhalb der höchsten Erhebung des Frankenwaldes müssen die Leute besonders brav gewesen sein. Denn der Wettergott hatte zum Weihnachtsmarkt „Schwarzenbacher Advent“ sehr gute Laune und schickte teilweise blauen Himmel, Sonnenschein, einen kleinen Schneeschauer und die dazu passenden Temperaturen knapp über Null Grad. Die Besucher, nicht nur aus dem Stadtgebiet, strömten am Nachmittag bis in den späten Abendstunden in Massen durch den Markt.

Um 14 Uhr öffnete der Schwarzenbacher Weihnachtsmarkt an der Christuskirche seine Tore. Mit der erleuchteten hell erleuchteten Begrüßung „Frohes Fest“ hoch über der Budenstadt konnten die weit über tausend Besucher einen stimmungsvollen Markt sehen und erleben. Zum neunten Mal begrüßte am Samstag vor dem zweiten Advent die IsG-Vorsitzende Bianka Klein alle großen und kleinen Gäste in dicken Jacken, Mützen und Handschuhen mit einer weihnachtlichen Geschichte. Ihr Dank galt vor allem der Stadt mit Bürgermeister Dieter Frank und seinem Bauhof, die mit ihrer großzügigen Hilfe und Vorarbeit die Veranstaltung tatkräftig unterstützten. Frank wie auch Pfarrer Jens Güntzel erinnerten an die Adventszeit und den Gedanken an Jesu Geburt.

Belagert war von Anfang an der Stand der Stadt, die Bade- und Skiliftkarten und ermäßigten Preisen anboten. Der Renner war allerdings die Verlosung, denn als Hauptpreis winkte ein Laptop im Wert von 500,- Euro. Der wurde von der Glücksfee Emily kurz vor 18 Uhr gezogen. Rechtsanwalt Bernhard Widholz hatte ein Auge auf die Auslosung und Bürgermeister Dieter Frank konnte Helga Freunek aus Döbra als glückliche Gewinnerin ausrufen. Diese nahm den Laptop freudig entgegen. Den zweiten Preis, ein Schwarzenbacher Buch, erhielt Daniela Hoffmann aus Meierhof und Preis Nummer drei, ein Schwarzenbacher Modelltruck wurde an Gunther Köhler aus der Schützenstraße übergeben.

„Seht die gute Zeit ist nah“ sangen die Chorspatzen mit Leiterin Martina Hagen-Wunner vor der Kirchentreppe und erzählten, was die Tiere sich zu Weihnachten wünschen. Nach einem Applaus gingen die Kinder weiter in das bunt geschmückte Lebkuchenhaus zur Märchentante. Dort hörten sie von der Weihnachtskuh und dem kleinen Eisbären, der einen Namen suchte. Auch der Nikolaus machte auf seiner Reise wieder Rast in Schwarzenbach am Wald. Mit weißem Bart, einem Jutesack und vielen Süßigkeiten bepackt, fragte er die Kinder auch nach einem Gedicht, bevor sie Nüsse und Mandarinen in ihren kleinen Händchen hielten. Die Kleinsten kamen oft zögernd, da sie vor dem großen Mann im roten Mantel mit seiner tiefen Stimme ein bisschen Angst hatten.

Und überall duftete es herrlich nach frisch gebrannten Mandeln, Crepes, Waffeln, Steaks, Backschinken oder pikantem Chilli. Heißgetränke gegen kalte Füße gab es in den verschiedensten Variationen: Heiße Liebe, grüner Glühwein, Orangen- oder Eierpunsch, Pflaumenwein, aber auch alkoholfreie Getränke für Kinder und Autofahrer.

Die Geschäfte hatten nicht nur ihre Türen geöffnet, sondern waren auch am Weihnachtsmarkt vertreten, genau wie Vereine und Organisationen. Und in den Buden gab es die verschiedensten Sachen zu erwerben: Handschuhe oder Schals für die Frostigen, Stoffsterne, Tischdecken und lustige bemalte Holzartikel aus eigener Herstellung wechselten ihren Besitzer. Ob Teesorten zum Träumen, Kerzen, Tonsterne, Kosmetikartikel , eingelegtes Gemüse oder Konfitüre, Weihnachtsbier oder selbst gebrannter Likör - alles kleine Geschenke für Weihnachten. „Jedes Los gewinnt“ ertönte es beim "Netz für Kinder" und der Chor der Jesusgemeinde / CVJM sang mehrere Weihnachtslieder. Am Lagerfeuer vor der Christuskirche konnten die Kinder Äpfel braten und die Schafe bekamen von den Kindern zahlreiche Streicheleinheiten.

Bevor der Markt seine Tore wieder schloss, waren die Bratwürste, Steaks oder Pizzawaffeln ausverkauft. Das störte die vielen noch verweilenden Besucher nicht, denn Plätzen und Stollen gab es ja noch beim stimmungsvollen Adventsmarkt, der in Schwarzenbach a.Wald längst zur Tradition geworden ist.

Text und Bilder: Christine Rittweg

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