KULT 17
21. April 2012
Musikkabarett mit Gerti Baumgärtel
Cocktailschürze und Motorradmütze
Wir haben den Kopf fest auf dem Hals – mit diesem Lied begrüßte Gerti Baumgärtel die fast 100 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus. Die Sängerin und Schauspielerin hatte sich Liedtexte u.a. von Georg Kreisler (Kabarettist, Komponist, Sänger und Dichter) ausgesucht, die auch das Leben in Wien oder Berlin ab dem Jahre 1945 beschrieben. Musikalisches Kabarett – mit dem Publik spielend, kokett, spitzfindig oder voller Inbrunst vorgetragen. Als Verstärkung zaubert Ole Klie (der im Alltag als Jurist mit Steuern zu tun hat) nicht nur Töne aus seinem Piano. Gesanglich landete er mit der Liebe zum Mädchen, das drei blaue Augen hat, einen Volltreffer.
Informatives aus den Nachkriegszeiten hatte Gerti auch mitgebracht: Der Durchmesser des Perlonstrumpfes betrugen 21,2 Zentimeter, die erste Frauenzeitschrift Constanze erschien und beim deutschen Film kamen Maria Schell und Ruth Leuwerik groß heraus. Viel Beifall gab es für die rothaarige Künstlerin, die zu den verschiedenen Liedern Wer einmal ein Auto hat oder Das machen nur die Beine von Dolores die passenden Accessoires mit Hut, Boa und Petticoat in einem großen Koffer dabei hatte. Nach So ein Mann und ich will keine Schokolade durften die Zugaben nicht fehlen.
4. März 2012
Neugirg und Fletz Musik
Witziges mit Musik aus der Oberpfalz
Er hat das Publikum für sich gewonnen. Norbert Neugirg – bekannt von der „Altneihauser Feierwehrkapelln“ – war diesmal nicht in Veitshöchheim sondern im Philipp-Wolfrum-Haus in Schwarzenbach a.Wald zu Gast. Mitgebracht hat er die Fletz Musik mit Ulrike Märkl-Richter an der Harfe, Ulli Schmutzer am Kontrabass und Markus Märkl am Hackbrett und dem Dudelsack. Das Trio aus Püchersreuth in der Oberpfalz probt immer im Fletz, dem Hausflur und daher der interessante Name. Und schon mit dem ersten instrumentalen Titel Summertime trafen sie mit ihrer Saitenmusik den Geschmack der Zuschauer.
Den Nerv der Lachmuskeln traf Neugirg mit seinem Reim über das Stadtgebiet. Dabei wurde auch der Bürgermeister erwähnt, der dazu herzhaft lachte: Die Park-Etage gleich ums Eck’, das „Dieter-Frank-Gedächtnis-Deck“. Lustiges und kritisches gab es über die Zeugung, Geburt und Ehe, der Wiener Opernball wurde auf die Schippe genommen und so manche makaberen Vergleiche wurden angestellt: Was macht die Wangen rot, Müllerbrot mit Mäusekot und wer die Arbeit nicht so gern verrichtet, der setzt sich lieber hin und dichtet. Doch als der „Stoiber“ kam, war es mit dem Dichten vorbei, denn eine Wortspielerei folgte der anderen. Und auch die Franken bekamen ihr Fett weg: Wir befinden uns in Oberfranken, bekanntlich Bayerns Elendsflanken, wo der Franke gern so schaut als hätten Hühner ihm das Brot geklaut.
Dazwischen erklang immer wieder die Fletz Musik mit ihrem Geflecht der Drähte, die den Text mit Tönen verbunden. Es war ein köstlicher Abend mit viel Applaus, auch wenn Neugirgs schwarzer Zahn diesmal fehlte. Kabarett – witzig und wahnsinnig – mit Weisheiten und hintergründigen Gedanken gespickt. Um eine Zugabe kamen die vier Oberpfälzer natürlich nicht herum.
YouTube-Video (5:40 min)
www.fletz-musik.de
4. Februar 2012
Gitarre und Gesang mit Leidenschaft
Harry Davids begeistert Publikum
Starker Auftritt von Harry Davids – das fanden die fast 100 Besucher im Philipp-Wolfrum-Haus. Mit bemerkenswerter Stimme, seiner Gitarre und Klängen der Mundharmonika bot der aus Helmbrechts stammende Künstler musikalisches von heute und den letzten Jahrzehnten. Ob Songs von den Beatles, James Blunt, John Denver, Milow oder Jonny Cash – die Besucher sangen und klatschten mit. Dazwischen gab es witziges über Zahnspangen oder der 90 Grad Wäsche einer Gitarre.
Harry Davids ist gelernter Werkzeugmacher und seit 1980 Vollblutmusiker aus Leidenschaft mit Auftritten in Deutschland und Österreich. American Pie, Here comes the sun oder Boat on the river sind alles Klassiker, die der 52jährige in seinem dreieinhalbstündigen Programm hatte. Schon vor den Zugaben mit Give peace a chance, Tequila sunrise und dem eigenen Song Emily gab es auf den Sitzplätzen und an den Stehtischen den verdienten Applaus für ein tolles Konzert.
YouTube-Video (4:59 min)
www.harry-davids.com
18. November 2011
Weihnachtskabarett mit Klaus Karl-Kraus
Christkindl kontra Weihnachtsmann
Ausverkauft – das war bei Klaus Karl-Kraus auch nicht anders zu erwarten. Zum zweiten Mal gastierte der Nürnberger Fußballfan in diesem Jahr im Philipp-Wolfrum-Haus. Und wieder wurden die Lachmuskeln von Jung und Alt bis aufs Äußerste strapaziert. Das Weihnachten „früher“ mit Plätzchen, die sich bis Ostern hielten und einem Vater, der schon vor der Bescherung viel zu oft den Punsch probierte wurde humorvoll verpackt. Warum es heute den Weihnachtsmann gibt und nicht mehr das Christkindl und wieso die Männer beim Christbaumkauf sich manchmal Mut antrinken? KKK hat all das in witzigen Worten und Gesten an das immer wieder applaudierende Publikum gebracht. Einen Rat gab KKK noch den Männern mit, denn wenn deine Frau sagt, „mir müsseten“, dann heißt das immer „du musst“. Eine Zugabe wurde gefordert und die war – es handelte sich um die ewige Fehde zwischen Club und Bayern – noch mal ein echter Brüller.
YouTube-Video (5:28 min)
www.klaus-karl-kraus.de
28. Oktober 2011
Musikkabarett mit Wolfgang Buck
Fränkisches in Variationen
Lieder und Wortspielereien in unserer Mundart – das präsentierte der Liedermacher Wolfgang Buck im Philipp-Wolfrum-Haus vor über 120 Gästen. Ob der Yo Yo Effekt beim Abnehmen, ein Lexikon mit Wörtern, die es nicht gibt oder die Ratschläge, die keiner hören will wurden in den Songs genau analysiert. Die musikalische Zubereitung eines deftigen Schweinebratens brachte das Publikum noch mehr auf den Geschmack. Und der gebürtige Fürther sang und sprach mit "Ihr red eich leichd" Situationen des Lebens an.
Ob Nachdenkliches, Schnelles, Ruhiges – die Wortakrobatik von Buck wurde mit viel Beifall und Zugaberufen belohnt. Die kleinen Gschichtchen über das Einkaufen oder den Papiermüll brachten Jung und Alt zum Lachen und Buck erwähnte, dass die Franken ein Volk der Gegensätze sind, denn woanders sagt niemand: Du bist ober gescheit bled, schneid des Holz zam oder geh zu bleib do.
15. Oktober 2011
Tolle Stimmung im KULT 17
Bayerische Beatles begeistern
„Let it be“ singen alle Zuschauer im vollen Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses nach einem tollen Auftritt der Beatles Coverband „The FabFive“.
Sie haben das Haus gerockt – die Bamberger, die über 30 Hits der Beatles spielten und sangen. Und genau das war die große Stärke der Band. „Wir wollen nicht wie die Beatles aussehen, wir brauchen keine Anzüge, wir sind auch zu fünft und wir möchten mit unseren Stimmen überzeugen“ sagen FabFive. Und genau das haben sie geschafft. Immer wieder anhaltender Applaus und natürlich Zugaberufe nach fast drei Stunden Auftritt waren die Folge.
Die Formation mit Andreas Dusold, Jochen Förtsch, Johannes Glückert, Franz Niefert und Armin Uschbanol beherrschen Gitarre, Keyboard & Co, denn sie sind schon seit langen Zeiten Hobbymusiker. Im Jahre 2000 haben sie sich entschlossen, den Beatlessound authentisch und ohne großen Schnickschnack und elektronischen Hilfsmitteln zu präsentieren.
Deshalb wurden sie zurecht die besten Bayern Beatles, die im letzten Jahr von den Radiohörern von Bayern 1 gewählt wurden. Die Mitvierziger sind von Beruf Schreiner, Elektriker oder Lehrer, haben etwa 25 Auftritte im Jahr und sind in Bamberg, Rattelsdorf, Roßdorf am Forst und Kemmern zuhause.
She loves you, Come on, Misery, Lucy in the Sky oder Hey Jude gehörten zur Vortragspalette. Sie waren vom Original nicht zu unterscheiden und mit Here comes the sun schickten die Jungs tatsächlich am nächsten Tag die Sonne nach Schwarzenbach a.Wald. Zwischen den Songs gab es noch kleine witzige Einlagen.
Bürgermeister Dieter Frank, selbst bekennender Beatlesfan forderte mit einem Geschenk: „Habt ihr nicht noch ein Lied?“ Und weil es nicht nur den Gästen, die FabFive wieder sehen möchten, sondern auch den fränkischen Coverbeatles im KULT 17 so gut gefiel, endete der Abend erst weit nach Mitternacht.
YouTube-Video (7:41 min)
www.Fab-Five.com
2. September 2011
Puppenbühne im KULT 17
Kasperle und Co begeistern
Schwarzenbach a.Wald – Das hat den Kindern gefallen. Mit lauten Rufen und Hinweisen haben die Jungen und Mädchen dem Kasperle geholfen seine entführte Großmutter wieder zu finden.
Tatjana und Alfons Maatz aus Hildesheim sind seit 30 Jahren unterwegs und brachten eine große lila dekorierte Puppenbühne mit in das Philipp-Wolfrum-Haus. Dort warteten viele Kinder mit Eltern und Großeltern auf die Aufführung.
Kasperle ging für seine liebe Großmutter einkaufen, inzwischen kam der Räuber und entführte die alte Dame in den Wald. Doch der Wachtmeister, Hund Wuschel und Kasperle befreiten die Oma und alle waren wieder glücklich. Ein klassisches Stück – so wie früher -, weil die Kinder mit einbezogen wurden.
30. Juli 2011
Kultur am Rathaus gastiert im KULT 17
Bierorchester spielt Hits zum Mitsingen
Sieben Musiker mit verschiedenen Instrumenten sangen und spielten sich in die Herzen der Zuschauer. Das Freie Fränkische Bierorchester (FFB) brachte Stimmung mit.
Im Rathausinnenhof sollte das FFB aufspielen. Wegen des schlechten Wetters war das Zelt schon aufgestellt. Doch als es neben dem Regen auch noch recht kalt wurde, reagierte das Rathausteam sofort. Mit Mann und Maus, mit Bierkrügen, Tischen und Weißbierbowle wurde umgezogen. In Schwarzenbach a.Wald steht ja schließlich das Philipp-Wolfrum-Haus zur Verfügung. Die starken Männer vom Bauhof brachten die Biertischgarnituren, die Verwaltung Bierkrüge, Weißbierbowle und allerlei Dekoration für die rot-weiße fränkische Veranstaltung.
Die Besucher der 200 ausgegebenen Karten kamen durch die Umleitungsschilder am Rathaus rechtzeitig zu einer deftigen Brotzeit mit gegrilltem Sauarsch und anderen Schmankerln. Der musikalische Abend konnte beginnen. In einem fünfstündigen Programm erlebten die Gäste aus Nah und Fern, dass man Blasmusik nicht nur traditionell, sondern auch modern spielen kann. Und das bewiesen die sieben Musiker Harald Wölfel (Trompete), Gisela Schildbach (Bb-Klarinette), Erwin Lipsky (C-Klarinette und Dudelsack), Anja Rödel (Bariton), Bert Brigulla (Posaune), Monika Caliebe (Tuba), Rainer Schmidt (Djembe und Posaune) und Michael Wolf (Zugposaune).
Mit einer frischen und lebendigen Unterhaltung – zum Mitklatschen und Mitsingen - war das FFB mit dem Publikum auf Augenhöhe. So gab es Bekanntes aus der Heimat mit der schönen Franken-wälderin, Hits wie Pretty Belinda, Griechischer Wein oder Dont worry be happy und Diximusik. Schlager, Operette, Oldies und Hits von den Beatles wurden in interessanten Versionen interpretiert. Die Gedanken sind frei, das Wolgalied, afrikanische Klänge mit der Trommel und das zum Lied Rote Lippen soll man küssen – unterschiedlicher kann das Repertoire des Freien Fränkischen Bierorchesters nicht sein.
YouTube-Video (3:28 min)
www.bierorchester.de
27. Mai 2011
Comedy mit "Das Eich"
Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können
Schwarzenbach a.Wald – Einen starken Auftritt zeigte „Das Eich“ im Philipp-Wolfrum-Haus vor fast 100 Gästen. Der Kulmbacher Stefan Eichner sang und plauderte Witziges aus der eigenen Erfahrung, dem wahren Leben, der Politik.
Mit seinem Programm „Der Schwachsinn galoppiert“ hat der 35jährige die Zuschauer begeistert, zum Lachen gebracht und sich viel Applaus verdient. Mit Gitarre präsentierte der dreifache Vater ein lustiges Lied über einem Besuch mit Babywindeln in der Therme. Doch zuvor wurden die verschiedenen Zuschauer analysiert: Der stille Genießer ruckt sich fast den ganzen Abend nicht, der Zwerchfellhopser grunzt in sich hinein und wenn du das erreichst, hast du das Publikum gerockt.
Eichner ließ oft das Publikum den Refrain mitsingen und präsentierte in seinem Lied über die GEZ, wie’s im wirklichen Leben zugeht. Zum jugendlichen Computerkonsum. „Wir hatten früher ein Buch zum Lesen und statt eine SMS haben wir einen Brief mit Stift und Papier geschrieben.“
Eichners Lieder haben einen Hintergrund, das ist auch Nachdenken erlaubt. Es ist Comedy mit Erfahrung, wenn er sagt: Leggins tragen die Leute, für die sie nicht gemacht sind. Und dann kommt der gelernte Industriekaufmann verkleidet als Grönemeyer, Udo Lindenberg, Peter Maffey oder Reinhard May auf die Bühne. Sommer in Franken wird musikalisch interpretiert und man denkt die Künstler stehen selbst auf der Bühne.
Die Gesichtsausdrücke vom Eich lassen die Leute schon lachen und in verschiedenen Facetten werden diese passend zu den Vorträgen eingesetzt. Zum Abschluss dieses turbulenten Abends gab es nicht eine Antwort, dafür viele ironische Fragen: Was passiert, wenn man sich zweimal tot lacht?, Warum laufen Nasen, während Füße riechen?, Was machen Sommersprossen im Winter?, Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepause?
YouTube-Video (4:54 min)
www.das-eich.de
16. April 2011
Wirtshauskabarett und Karikatur mit Dieschowidder
Angriff auf die Lachmuskeln
Schwarzenbach a.Wald – Der eine singt, ist der Liedermacher Albert Rambacher – der andere zeichnet, erzählt Witze am laufenden Band und heißt Werner Michael. Als das Duo „Dieschowidder“ haben sie den zahlreichen Gästen die eine oder andere Lachfalte verpasst.
Schon allein die Begrüßung der Künstler reichte um Beifall zu ernten. Die Zuschauer erfuhren, dass die Beiden einen Fanclub haben, der sich immer in der Telefonzelle trifft und dass bildende Kurse angeboten werden, wie man z.B. mit Kartoffelsalat modelliert.
Die Refrains der Lieder wurden mitgesungen, ob beim Hofer Wärtschlamo mit Has sensa kolt wern sa vo a la oder dem Lied der Franken: Ist nice to be a Preis, ist higher to be a Bayer. Für Schwarzenbach a.Wald hatte Rambacher eigens ein Lied geschrieben, das vor satirischen Bemerkungen nur so strotze.
Dazwischen versetzte Humorist und Rekordhalter im Schnellzeichnen Michael die Zuschauer in wahre Lachorgien. Top die Wadde quillt war das Kommando, als Zuschauer Uwe dann in sein Porträt in nur 25 Sekunden auf einem Kalender wieder fand. Die beiden Hofer Künstler schreiben ihre Texte genau über das, was bei uns im Alltag passiert. Und das lustig als Wirtshauskabarett verpackt – das ist der Humor, der den Gästen vor lauter Lachen die Schweißperlen auf die Stirn treibt.
YouTube-Video (6:18 min)
www.dieschowidder.de
26. März 2011
Musikkonzert mit Goller & Götz
Mit viel Gefühl
Schwarzenbach a.Wald - Klasse Konzert, tolles Feeling, begeistertes Publikum – das Duo Goller & Götz spielte und sang sich mit zeitlosen und ergreifenden Songs der vergangenen 35 Jahre und von heute in die Herzen der Zuschauer.
Unter der Reihe KULT 17 war die musikalische Darbietung wieder ein Highlight, dem stimmten die weit über 100 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus zu. Über zwei Stunden gab es Klassiker der Pop- und Rockgeschichte zu hören. Dabei sind Thomas Goller aus Laubersreuth und Tom Götz aus Trebgast eigentlich Schreiner und Musiklehrer. Sie sehen aus wie zwei nette Jungs aus der Nachbarschaft, aber auf der Bühne haben Thomas mit Gitarre und Mundharmonika und Tom am Piano nicht nur instrumental sondern auch gesanglich eine geniale Vorstellung abgegeben.
Das Duo ist in Oberfranken bekannt, die Welthits u.a. von Simon & Garfunkel (The Boxer), Kansas (Dust in the wind), Billy Joel (Piano Man), Eagles (Desperado) oder Toto (Hold the line) haben Goller & Götz nicht nur nachgesungen, sie haben den Titeln ihre eigene Note verliehen. Das honorierte das Publikum mit viel Applaus.Zwischen den Songs gab es humorige Erklärungen zum Thema Frühschoppen oder Nachwuchs.
Die beiden 36jährigen haben schon in verschiedenen Bands gespielt und treten nun seit fünf Jahren miteinander auf. Das war der richtige Weg, denn nicht nur die Instrumente werden gekonnt gespielt, auch die beiden Stimmen harmonieren bestens miteinander. Ob Gefühlvolles von Elton John, volle Power mit dem Song Rock Sugar oder die deutsche Interpretation von Verdammt lang her – die Jungs haben in Schwarzenbach a.Wald viele Fans gewonnen. Auch die eigenen Lieder Frozen Flame und Land in Sicht überzeugten auf der ganzen Linie. Bei der geforderten Zugabe durfte dann natürlich Hotel California nicht fehlen.
YouTube-Video (6:55 min)
Website Goller und Götz
20. März 2011
Figurentheater für Kinder
Tomte - Bewacher der Tiere
Schwarzenbach a.Wald – Immer versteckt, niemals entdeckt – das ist Tomte Tummetott. Der Wichtelmann ist der gute Hausgeist auf einem Bauernhof, der seit vielen Jahrhunderten die Tiere bewacht.
Die Geschichte von Astrid Lindgren wurde einmal ganz anders gezeigt. Ohne viel Requisiten, Vorhang oder Kasperl bekamen die vielen Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern ein tolles Puppenspiel zu sehen. Auf der Bühne eine Leiter, Bretter, Holzkiste und Besen. So wurde der Dachboden einer Scheune dargestellt. Und das genügte, denn Angelika Jedelhauser vom Figurentheater unterwegs hatte etwas Besonders dabei: ihre Stimme.
Und damit erweckte sie die Lämmer, den Fuchs, die Katze und die Hühner mit ihrem Gespräch über das Eier legen zum Leben. So wurde laut und leise geblökt, miaut und geschnurrt. Das Gackern klang aufgeregt, als der Fuchs sich dem Bauernhof näherte. Er hatte Hunger und wollte die Hühner stehlen, doch Tomte ließ das nicht zu.
Die Jungen und Mädchen lauschten den Tiergeräuschen, die mehr sagten als viele Worte. Ihnen gefiel der Wichtel mit der roten Mütze und nach dem Beifall für diese Aufführung wollten alle noch mal den Fuchs sehen, der sich in der Holzkiste versteckte.
Für das Figurentheater unterwegs mit Sitz in Berlin, ist Angelika Jedelhauser seit 11 Jahren freiberuflich unterwegs. Nach dem Studium als Figurenspielerin war sie in Wismar und Magdeburg tätig. Im gut besetzten Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses in Schwarzenbach a.Wald hatte sie ihren ersten Auftritt in Nordbayern.
www.figurentheater-unterwegs.de
21. Januar 2011
Kabarett mit Klaus Karl-Kraus
Lachen vom ersten bis zum letzten Wort
Es heißt Lachen ist gesund – und das müssten die 175 Besucher sein, die letzten Freitag in das Philipp-Wolfrum-Haus kamen. Im voll besetzten Saal zeigte der bekannte Kabarettist Klaus Karl-Kraus vom ersten bis zum letzten Wort, dass alle Franken humorvoll sind.
KKK strapazierte in seinem zweistündigen Programm Karpfen, Klees, ka Wasser die Lachmuskeln. Für ihn war es ein Traum über die B 173 nach Schwarzenbach a.Wald zu kommen: „Die vielen Schlaglöcher werde ich nie vergessen“. Dass das Schwarzenbacher Kulturhaus neben Friedhof, Marktplatz und Zahnarzt liegt, baute der Entertainer geschickt in sein Repertoire ein. Und da bei den Beerdigungen die Sterbequote bei 100 Prozent liegt, forderte er die Gäste auf: wenn ihr lang leben wollt, müsst ihr alt werden!
KKK erzählte mit Worten und Gesten von seiner Brunftzeit, die mit 15,8 Jahren begann oder von seinen Erfahrungen als Ministrant, als er mit dem Weyrauch zu verschwenderisch umging. Geschichtchen für seine Kabarettabende schreibt der Erlanger schon lange nicht mehr. „Ich brauche nur den Fernseher einzuschalten oder Zeitung lesen – das ist für mich Stoff genug.“ Sticheleien über die Politik und dem Jäckla der Bundeskanzlerin sind amüsant verpackt und auch das Schulsystem wird provozierend analysiert.
KKK ist fränkisch bodenständig. „Ich lebe da, wo ich geboren bin, in meiner Heimat hab ich Wurzeln geschlagen. Deshalb hat der Franke auch seinen Nürnberger Schal dabei. „Ich bin überzeugter Clubfan, auch wenn die manchmal die verkehrten Spieler kaufen. Den Bayernfans schenke ich Trost: die Saison wird erst abgepfiffen, wenn der FC Bayern München Deutscher Meister ist.
Das Bühnenprogramm war witzig, sarkastisch, aber vor allem humorvoll und fränkisch. Natürlich kam der Künstler über eine Zugabe nicht herum. Bürgermeister Dieter Frank, bewappnet mit dem Fanschal seiner Stadt, begrüßte augenzwinkernd mit einem Präsent den Mut von Klaus Karl-Kraus in die tiefste Provinz zu kommen. Der große Applaus lässt hoffen, dass KKK bald wieder nach Schwarzenbach a.Wald kommt.
Klaus Karl-Kraus, 1951 in Erlangen geboren, ist Kabarettist, Musiker, Autor, Moderator und Dipl.-Betriebswirt. Erster Bühnenauftritt war im Jahr 1978. Neben Fernsehauftritten ist er noch im Hörfunk präsent und tritt gelegentlich mit Rassau und Heißmann (Waltraud und Mariechen) auf. KKK hat Kulturpreise erhalten, mehrere CD’s und Bücher veröffentlicht. Zudem unterrichtet er Kommunikationenwissenschaft an der Fachhochschule Hof.
YouTube-Video (6:54 min)
www.klaus-karl-kraus.de
11. November 2010
Theatergruppe Realschule Naila
Grenzübergang Sonnenallee in den 70er Jahren
Wie war es in den 70er Jahren in der DDR? Was fühlten Jugendliche hinter der Berliner Mauer? Die Theatergruppe der Realschule Naila zeigte unter Leitung von Gerti Baumgärtel das Stück Sonnenallee nach dem gleichnamigen Spielfilm von Leander Haußmann.
Das Philipp-Wolfrum-Haus war wieder sehr gut besucht, Scheinwerfer bestrahlten die Bühne, die Szenen spielten in der Disco, an der Telefonzelle, im Schulhaus, in der Sonnenallee, am Grenzübergang, in der Wohnung oder am Schwarzmarkt.
Erzählt wird die Geschichte von Michael und seinem besten Freund Mario. Beide wohnen am kürzeren Ende der Sonnenallee, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Kurz vor dem Abitur stellen sie sich, wie andere Jungs, die Frage, ob man sich des Studiums willen für drei Jahre verpflichten soll. Eine große Rolle spielen die verbotene Musik der Rolling Stones, die erste Liebe und die Probleme des Erwachsenwerdens. Auch die damaligen Schikanen durch Grenzbeamte werden aufgezeigt.
Ein schwerer Schlag für Michael ist die Tatsache, dass sich sein Freund Mario aus privaten und Existenzgründen von der Stasi anwerben lässt. Und die einzige Tante aus dem Westen stirbt an Lungenkrebs. Allerdings schmuggelt Michaels Mutter die Asche in einer Kaffeedose mit in den Osten. Ein Happyend gibt es in Sachen Liebe. Michaels Werben bei Miriam bringt endlich Erfolg.
Mit Komik und Humor wird das Leben im Grenzgebiet dargestellt, auch wenn es nicht immer geschichtsgetreu ist. Es geht eben um die typischen Probleme der DDR-Jugendlichen im Alltag mit verbotenen Dingen, teilweise mit dramatischen Passagen. Die Erkenntnis des Schwarzmarktes war, dass es im Osten alles gab, mann musste nur wissen wie und wo.
Die Rolle des Michaels war zweimal besetzt. Zum einem spielte er tatsächlich mit und zum anderen war er als Erzähler tätig. Und das war Jan Gebelein, der aus heutiger Sicht die Geschichte Revue passieren ließ. Alle Jungen und Mädchen hatten sich großes Lob verdient und auch der Hausmeister der Realschule Naila spielte mit. Für die Organisation war auch Lehrerin Maria Färber zuständig.
YouTube-Video (10:19 min)
www.rsnaila.de
10. November 2010
Wirtshauskabarett im Philipp-Wolfrum-Haus
Frankensima: Leit ich soch eich ans
Wie im richtigen Leben – der Frankensima Philipp Simon Goletz sprach den Leuten aus der Seele. Langsam in hochdeutsch beginnend steigerte sich der Untersteinacher mit jedem Lied, mit jedem Gschichtla. Über drei Stunden lachte sich das Publikum kringelig. Die Raumtemperatur stieg an – kein Wunder, denn der Saal im Philipp-Wolfrum-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt.
„Da Lang“ hieß das Programm vom Frankensima und der Komödiant und Kabarettist aus dem Kulmbacher Land mit 25 Jahren Erfahrung im Entertainment legte los. Dialektspielchen gab es im Zwiegespräch mit Marcel Reich-Ranitzky, Franz Josef Strauß und Erich Honecker und ein leidiges Thema bei allen die GEZ, die ihren Saugrüssel schmatzend nach allen ausstrecken, was zwei Ohren hat. Schon damit hatte Goletz das Publikum für sich gewonnen. Mit Wortspielereien nahm er die aktuelle Politik auf die Schippe, denn wer sich recht blöd anstellt, hätte ja dort die besten Aufstiegschancen.
Musikalisch wurden die armen Krankenkassen bedauert und auch der Jodler aus Österreich sowie die holländischen Nachbarn mussten dran glauben. Und weil im Frankenwald auf einen Quadratkilometer 27 Menschen wohnen, liegt die Zukunft wohl unter der Erde. Da musste der Totengräber auch einen ausbuddeln, weil der noch 14 Tage alten Urlaub hatte. Passend die Liedzeilen am stillen Örtchen: Setz dich nieder alles braucht seine Zeit, nur ein kleines Stück Papier oder Drück beide Augen zu.
Windräder sind bei Goletz Ventilatorenspargel, Bay Wa richtig ausgesprochen ist ein original chinesisches Wort, und weil bei uns die Ziege Gas heißt müsste man ja wohl auf hochdeutsch Erdziege statt Ergas und der Fahrlehrer gib Ziege und nicht gib Gas meinen. Das Publikum lachte, klatschte und Goletz unterhielt mit tollen Parodien von Howard Carpendale, Herbert Grönemeyer, Peter Maffey oder Johannes Heesters, die kommentierten vom Navigationsgerät einen Stau – und das war mehr als köstlich.
Sparsam geht der Franke mit dem Buchstaben K des Alphabets um, denn er benutzt es nur für Karage (Garage). Fränkisches Kabarett mit Witzen, Wahrheiten und Weisheiten. Mit Gitarre, Quetschn und Texten wurde auf die Lachmuskeln geschossen – um eine Zugabe kam der Frankensima nicht herum. Ein kultureller Leckerbissen, der zeigte, dass man seinen Dialekt auch leben soll. Der Besuch beim Wirtshauskabarett hat sich gelohnt.
YouTube-Video (6:45 min)
www.frankensima.de
31. Oktober 2010
Junge Kunstschule Hof: Faust-dicke-Variationen
Gretchens Faust und der Regisseur
Wer die bekannte Kästchen-Szene aus Goethes Faust einmal ganz anders erleben wollte, hatte im Philipp-Wolfrum-Haus in Schwarzenbach a.Wald unter der Reihe KULT 17 das Vergnügen. Gerti Baumgärtel hat das Theaterkabarett von Lutz Hübner, der selbst Schauspieler ist, inszeniert. Das Publikum amüsierte sich von Anfang bis zum Schluss gut, denn die Schauspieler der Jungen Kunstschule Landkreis Hof glänzten mit ihrer Umsetzung.
„Es ist so schwül, so dumpfig hie“, diesen Satz nahmen die zahlreichen Gäste wohl mit nach Hause. Und die durften während der über zweistündigen Vorführung der Faust-dicken-Variationen die Reihenfolge bestimmen. Dafür waren Zettel u.a. mit Stichpunkten wie Provinz, Häschen, Kniefall, Duschkabine, Taschentuch oder toller Mann an einer Wäscheleine gefestigt.
Und es ging immer um die gleiche Kästchenszene der Seite 89 von Faust: Zehnmal treffen Gretchen und der Regisseur aufeinander. Und so wird eines bald klar: Regisseure haben eine Macke, sind verwirrt, Schauspieler leiden unter der Selbstdarstellungsneurose oder ist es etwa umgekehrt? Das Publikum erlebte den Schmerzensmann oder den Streicher, dessen Lieblingssatz lautete: Du sag mal, brauchen wir das. Du ich glaub, ich streich das. Dann ist da der Lebenskünstler, gleichzeitig Tourneepferd, der im Sachsendialekt junge Häschen zum „Gaffee“ einlädt. Ob der Sex besessene Psychologe, die Dramaturgin, die Diva und die Anfängerin - alle proben sie die Gretchen-Szene, ob hippimäßig, profihaft, in Gedenken an das Kriegsende, desinteressiert oder von Vergesslichkeit des Alters wegen geplagt.
Was dabei herauskommt, ist jedes Mal ein Zusammenprall besonderer Art. In höchst vergnüglichen Dialogen wurde die schillernde Welt des Theaters gezeigt. Langanhaltender Applaus war die Belohnung.
Die Teilnehmer aus Hof, Schwarzenbach a.Wald, Münchberg und Kulmbach waren: Jörg Albrecht, Tatjana Trutschel, Sabrina Hannemann, Tabea Hartig, Eva-Maria Schwarz, Kathrin Adam, Helmut Hoier, Michael Schricker. Für die Technik waren Sebastian Brandler und Gabi Stauch verantwortlich.
YouTube-Video (6:03 min)
Junge Kunstschule des Landkreises Hof
16. Oktober 2010
Kabarett - Des Nachts im Mondenscheine
Gertis Mond strapaziert Lachmuskeln
Schauspielerin Gerti Baumgärtel und Ole Klie am E-Piano – wer am Samstagabend nicht im Philipp-Wolfrum-Haus war, hatte etwas versäumt. Lieder und Texte über den Mond, die Nacht, Liebe und Sünde und das laut und leise, temperamentvoll und sinnlich, gestenreich und theatralisch vorgetragen. Die fast 100 Gäste strapazierten ihre Lachmuskeln, applaudierten mit Rufen nach Zugabe.
In Baumgärtels Programm der 20er Jahre sang die Künstlerin Chansons mit gekonnt Berliner Schnauze, so von einem armen Mädchens, das hauchend sprach Oh Mond verführ mich nicht. Einzigartig das Gedicht Der Mond ist aufgegangen – vorgetragen als Politikerin: Und ich sagen Ihnen wo er aufgegangen ist und das er schweiget.
Da es viele nächtliche Gestalten gibt, dekorierte sich Baumgärtel mit unterschiedlichen Hüten, Umhängen oder einem Schirm aus Spitze. Sarkastisch werden so manche Dinge auf die Schippe genommen und als Ole Klie noch sang: Ich bin ein Nachtgespenst, wovor ich flücht ist meine Frau, wurde lauthals gelacht.
Baumgärtel spielte auch mit dem Publikum. Eine Umarmung da und dort, einige Streichler auf Männerglatzen oder ein Schriller Ton von hinten am Hemdkragen – was würde als Nächstes kommen? Sie wünschte sich einen Würtschlmann wegen der Leberwurst oder eine geliehene Kerze. Klasse die Lieder u.a. von Helen Vita, Jule Schrader, Franz Holländer oder Berthold Brecht. Natürlich durfte auch In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine, So ein Mann, Ach Egon ich hab aus lauter Liebe zu dir oder Nem se doch nen Alten nicht fehlen.
34 Jahre ist Ole Klie und von Beruf Rechtsanwalt. Der gebürtige Rehauer wohnt jetzt in Erfurt und kennt Gerti Baumgärtel schon von Kindesalter an. Er beherrscht nicht nur die Tasten, sondern begeisterte mit dem flotten Lied über seine vielen Frauen, die leider aus verschiedensten Gründen nicht mehr leben und sich deshalb über ihn nicht beschweren können.
Gerti Baumgärtel gab alles – auf und vor der Bühne, mit Netzstrümpfen oder rotem Umhang. Das Haar war feucht, die Wangen rot und die Zuschauer dankten es ihr und ihrem Musiker mit zahlreichen Zugaberufen.
YouTube-Video (3:00 min)
www.gerti-b.de
25. September 2010
Benefizkonzert der Döbraberg-Musikanten
Musik mit Witz und Charme
Die Döbraberg-Musikanten werden immer besser. Das bekamen die etwa 125 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus zu hören und zu sehen. Der Erlös dieses Benefiz-konzertes soll dem HvO (Helfer vor Ort) zugute kommen.
Die Hobbymusiker aus dem Schwarzenbacher Stadt-gebiet sind mittlerweile im Umkreis bis Nürnberg bekannt. Mit Musik geht alles besser heißt ihre erste CD, die seit Samstag auf dem Markt ist. Das Repertoire mit Volksmusik und Schlagern – auch in englisch - gleicht dem einer Big Band. Das fanden auch die Zuschauer, die begeistert mitklatschten und mitschunkelten. Dazwischen wurde herzhaft über die witzigen Einlagen gelacht.
Kapellmeister Guido Hohberger (Saxophon und Gesang) stellte seine Kollegen auf der Bühne vor und begann mit der hinteren Gerhardreihe. Dazu gehören Gerhard Lenz an der Gitarre, Gerhard Degelmann am Schlagzeug und Gerhard Fehn an der Bassgitarre. Zwillinge, die man kaum unterscheiden kann, sind Michael und Matthias Spörl am Akkordeon. Das gleiche Instrument spielt Rudi Keyßler, Roland Reuther saß am Keyboard, es fehlte diesmal Peter Schmitt.
Der musikalischen Reigen der Volksmusik wurde einem Lied der Oberkrainer eröffnet. Es folgte Auf des Berges Höhn und der Walzer Das alte Försterhaus. Da fiel die Ableitung zum Wirthausbesuch und dem blauen, grünen oder doppelten Mond nicht schwer. Die Pause kam nach fast einer Stunde viel zu schnell. Doch das lag daran, dass die Musiker dazwischen keinen Schluck aus ihrer Maß tranken. Das sollte sich im zweiten Teil ändern genau wie die Lieder. Santo Domino, Nachts in Rom, Blue Spanish Eyes, Santa Lucia by Night oder Bona Sierra – die musikalische Facette aus anderen Ländern ließ das Publikum begeistern. Als dann die verstorbene Mina im Himmel Angst bekam und lieber in die Hölle wollte oder der Friseurbesuch genauso teuer kommt wie ein stotterndes Ortsgespräch ist die Stimmung perfekt. Nach Servus, Pfügott und Auf Wiedersehen durften die Döbraberg-Musikanten das zweieinhalbstündige Konzert nur mit vier Zugaben beenden.
YouTube-Video (2:31 min)
www.doebraberg-musikanten.de
19. Juni 2010
Livekonzert der Simon & Garfunkel Revival Band
Das war Spitze!
Das Livekonzert der Simon & Garfunkel Revival Band am 19. Juni um 20 Uhr im Philipp-Wolfrum-Haus am Marktplatz 17 in Schwarzenbach a.Wald war eine Veranstaltung der Spitzenklasse.
Der Vorverkauf lief so gut, dass zwei Tage vorher "Ausverkauft" an den Plakaten stand.
225 Besucher waren begeistert von den drei Musikern, die mit der Stimme und an ihren Instrumenten wahre Künstler sind. Und der Sound im neuen Kulturhaus war hervorragend. Mitklatschen war angesagt, der Rhytmus ging in Hände und Beine über. Lautstark wurde am Schluss nach Zugabe gerufen. Noch einmal vier Lieder gaben die Drei, die auch noch mit einer Band spielen, zum Besten. Wahrscheinlich hatte es ihnen in Schwarzenbach a.Wald sehr gut gefallen.
YouTube-Video (6:33 min)
www.sg-revival.de
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