Stadt Schwarzenbach a.Wald

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KULT 17 - Kulturprogramm

18. März 2016

Herbert & Schnipsi: So ist das wirkliche Leben!

Das deutsche Comedypaar Herbert & Schnipsi präsentierte Sketche, die Humor auslösten. Wortspielereien sind gepaart selbst kreierten Liedern.

Über 30 Jahre Bühnenerfahrung, Auftritte in ganz Deutschland und jetzt auch im Schwarzenbacher Philipp-Wolfrum-Haus. Natürlich war die Veranstaltung bei diesem Künstler- und Ehepaar Claudia Schlenger und Hanns Meilhammer alias Herbert & Schnipsi ausverkauft. „Schau mal, die sitzen wie Hühner auf der Stange und jeder, der eine Karte kauft, darf einfach rein!“ Das Publikum war schon beim ersten Satz begeistert, denn die Beiden sind einfach wie du und ich und spielen auf der Bühne Szenen, die das Leben schreibt.

Im Programm Juchu, glei scheißts uns wieder wird der normale Alltagswahnsinn, den jeder schon erlebt hat, auf die Schippe genommen. So kommt man fast selbst zu einem handfesten Streit, weil die Ehe der Freunde auf der Kippe steht und die Lebensversicherung nicht ausgezahlt wird, weil man ja noch am Leben ist. Und dann grummelt Herbert über schlecht funktionierende Bewegungsmelder in öffentlichen Toiletten, während Schnipsi als Fitnessexpertin Heidi Hüpfl amüsierte. Schließlich merke man an der Unterhose, ob der Beckenbodenmuskel noch funktioniere. Dazu passte das Tröpferllied.

„Ich mache mir des Nachts sorgenvolle Gedanken und mein Mann schläft einfach. Habt ihr auch so einen Hamperer daheim?, fragte Schnipsi mit unschuldiger Miene das Publikum. Das Ergebnis von Herbert, der mit unerschütterlicher Ruhe seine Frau auch mal auf die Palme bringt, war Arbeitsteilung: ich schlafe, du passt auf! Dabei sorgten die wandelbare Bekleidung mit Strickpullunder oder Karoblazer, das Mimikspiel und die Posen des Paares für Beifall der Zuschauer.

Singen und mit Instrumenten können beide umgehen. So nahm die Schnipsi drei Stunden Unterricht, um Trompete und Mandoline spielen zu lernen. „Mein Lehrer meinte, da gehört Begeisterung und Können dazu“, worauf ihr Mann über den Brillenrand hinweg meinte: Begeistern kannst du dich immer! So trat er von einem Fettnäpfchen ins andere, aber immer siegte die Liebe zueinander.

Im Leben geht’s eben durch dick und dünn und dazu passte das Lied als Eherezept: I blei bei dir, du bleibst bei mir. Am Ende der pointenreichen mit leisen Balladen und frechen Gstanzln gespickte Veranstaltung gab es nach anhaltendem Applaus noch einige Zugaben. Als Schnecken beim Entschleunigungslied war der Abschluss die trockene Zeile: Hinter uns gibt’s eine schleimige Spur, vorne ist noch trocken, doch die rotzen wir auch noch zu!

20. Februar 2016

The Guitar Beat: Streifzug im Gitarrensound

Ein gelungenes Konzert zeigten The Guitar Beat. Zu hören gab es eine amerikanische Mischung von Rock über Blues bis Folk.

Mike Shrieve, Doc Maddog, Mitch und The Butcher sind die Künstlernamen von The Guitar Beat. Die Männer kommen aus dem Landkreis Hof, haben einen Beruf, aber die Leidenschaft zur Musik verbindet die Jungs seit fast 25 Jahren. Das haben die Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus gespürt, als auf der Bühne die Post abging. Mit Gitarren, Bass und Schlagzeug zeigten sie eine amerikanische Musikrichtung mit eigenen Kompositionen. Dabei haben sie Songs von unbekannten Bands auf ihre eigene Weise präsentiert. „Das ist Americana Stil, eben ein gitarrenbetonter Dessertrock“ erklärt Dog Maddog.

Es gab Lieder von Tom Petty, Gregg Allmann oder Dawid Lovery. Die kennt wohl nicht jeder, aber gerade das war das Schöne an diesem Abend. Die Gäste konnten sich voll auf die Band einlassen, weil der super Sound und die Stimmen einmalig zueinander passten. Allerdings durfte dann doch die Interpretation von Bruce Springsteens Fire nicht fehlen. Applaus und die Rufe nach Zugaben nach einem dreistündigen Gitarrenmarathon zeigten den authentischen Auftritt von The Guitar Beat und wieder einmal die gute Auswahl der Veranstaltungsreihe KULT 17.

Eine eigene CD mit vielen neuen Liedern hatte die Band, die ihre Auftritte in Franken wohl dosiert, auch dabei. Das Schwarzenbacher Publikum war das erste, die die Songs zu hören bekamen.

14. Februar 2016

Das EICH: Von Wellnesswienern zum Frankentatort

Der Franke hat Humor, wer hätte das gedacht. Die oft spitzen Bemerkungen mit Hintergrund von Stefan Eichner – als EICH bekannt, wurden begeistert applaudiert. Das Publikum im voll besetzten Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses gehörte nicht zu den fränkischen Glotzern, die Witz oder Frage nicht kapieren. Die Festspiele in Schwarzenbach am Wald wurden mit witzigen musikalischen Parodien von Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer eröffnet. „Wenn euer Handy klingelt, komm ich und nehm den Anruf entgegen, das hat schon manche Beziehung beendet“ flachste der Kulmbacher und mit Gitarre besang er seine Zivizeit im Krankenhaus, als schon mal der Eintopf bei Tellerknappheit in der Bettpfanne serviert wurde.

Und weil die fränkische Euphorie groß ist, holt sich eine fast 100jährige einen Hundewelpen mit den Worten: Dich pack ich auch noch! Natürlich sprach auch Eichner über’s  älter werden, weil er noch keinen getroffen hat, der jünger wird. Ach ja die Jugend kennt auch keine Hörspielkassette oder ein Telefon mit Wählscheibe.

Konsum war im Comedyprogramm auch ein Thema. Und was es so alles zu kaufen gibt. Soll ich etwa Wellnesswiener im Thermalbad erhitzen und eine solarbetriebene Vogeltränke brauch ich wohl, weil der Uhu Blasenschwäche hat? Über den fränkischen Tatort gab es auch einiges zu berichten. So nennt man in Nürnberg die Leiche Drei im Säggla und die Wasserleiche Blaugsottna.

Die Gäste hatten an diesem Abend viel zum Lachen und forderten einige Zugaben. Zum Schluss schoss Das Eich noch ein Foto, weil er gerne Publikümer sammelt.

6. November 2015

Toller Auftritt von Voice-2-Voice

Große Stimmen ohne große Technik. Die Nachfrage war so groß, dass viele Interessierte keine Karten mehr für das Livekonzert im Philipp-Wolfrum-Haus bekamen. Das Duo Voice-2-Voice ist schließlich bekannt, in Süddeutschland und Österreich noch mehr als bei uns. Dabei sind die Jungs aus der Nachbarschaft. Der Naalicher Claus Matthias war Frontsänger der Gruppe Relax und wohnt jetzt in Kitzbühel. Solokünstler Harry Davids ist aus Helmetz und beide bekamen zahlreiche Auszeichnungen.

Zwei Stimmen, die ideal zusammenpassen, das fanden die 150 Gäste und waren begeistert von den Darbietungen an den Gitarren, Mundharmonika und Mikrophon.

Songs von Simon & Garfunkel, STS oder Milow wurden gefühlvoll vorgetragen. Es machte Spaß zuzuhören und auch die Musiker hatten Spaß und waren locker drauf. Mit Witz und Charme gaben sie ihr ersten Kennlernen beim Kasperltheater und dem Wiedersehen bei der Darmspiegelung zum Besten.

Highlights waren auch von Harry Davids mit seiner hohen Stimme „Stayin‘ alive“ oder die Popversion „Weil die mog“ mit Claus Mathias.

Für den puren Musikgenuss gab es auch Soulklassiker und eine Oldierunde mit Country Road, Knocking on heavens door oder A heart of gold.

 

 

24. Oktober 2015

Humor auf "Frängisch" mit Klaus Karl-Kraus

Comedy „Zä korz“ mit Klaus Karl-Kraus – da war Lachen für die Gäste vorprogrammiert. Bei der seit Monaten ausverkauften Veranstaltung im Philipp-Wolfrum-Haus erzählte der Glubberer Fan im fränkischen Dialekt vom alltäglichen Leben. Er servierte eine Granate nach der anderen und ob Auswärtige den Satz Dider dei Dellerla is da wohl auch verstehen? Ferner grübelte er darüber nach, was man wohl heute ohne Fernbedienung machen würde und wie das damals mit der Pubertät war. Seine ersten Kusserfahrungen hatte er mit der groben Leberwurst essenden Gudrun. Aber zum Glück gab es damals die rettende Bravo und das Knutschen im Kino ließ keine Erinnerung an den Film. Und wie kann man als Franke nur Bayern München Fan sein, fragte der 1. FCN Schalträger. „Das Leben sind keine zehn Siege in Serie. Bei den Nürnberger wirst du auf das Leben vorbereitet mit einer Leidenszeit und der immer wiederkehrenden Frage: Wann steigen wir ab?

Es gab Zugaben mit der Darmspiegelung als Geburtstagsgeschenk und der Angst vor den über sechs Meter langen Schläuchen sowie zahlreichen Applaus, auch für Karl-Kraus‘ letzten Worte: Toleranter gegenüber den aus den Kriegsgebieten kommenden Flüchtlingen zu sein. Würden wir tausende von Kilometern laufen, wenn es nicht zwingend nötig wäre?

11. Juli 2015

Gaudikabarett mit Martin Rassau

Komische und witzige Gedanken schossen Martin Rassau immer wieder durch den Kopf. Nun lließ er sie raus aus seinem losen Mundwerk in seinem Programm „selbstwortgefährdet“.

Selbst die kleinsten Alltäglichkeiten führten für ihn fränkisch frotzelnd ins parodistische Vergnügen. Als Stand-up-Comedian verweilte er bei dem, was er am besten kann und was ihn als Urtyp seiner Landsleute auszeichnet: beim Gemaule. So ließ er auch einige Geschichten aus seinem Buch „Das Leben ist kein Fleischsalat“ amüsant lebendig werden. Witzige Wortspiele, rasante Szenenfolgen und ein ganzes Bündel Blödsinn warf er in die Menge.

Dabei unterstützte ihn Bernhard Ottinger staubtrocken, nüchtern und immer mit dem bissigen Nachsatz auf den Lippen.

28. Juni 2015

Musikalisches Festival für die Ohren

Gespannt und entspannt zuhören, mitsingen oder mit klatschen konnten die zahlreichen Gäste beim Konzert von REKKENZE BRASS im Philipp-Wolfrum-Haus. Das bekannte fünfköpfige Blechbläserensemble, entstanden aus den Reihen der Hofer Symphoniker, besteht aus zwei Trompeten, zwei Posaunen und der Tuba.

Benjamin Sebald, Peter Knudsvig, Christy Belicki, René Jampen und Rainer Streit, hatten bedächtiges, spritziges und auch heimatlich fränkisches im Programm. Sie präsentierten die unterschiedlichsten Musikrichtungen mit der Barcarole aus der Oper Hoffmanns Erzählungen, die Sonata Nr. 6 von Mozart bis zu Duke Ellingtons C-Jam Blues oder dem Heimatlied Wo ist denn des Gerchla mit Leichtigkeit, Charme und Heiterkeit. 

25. April 2015

Rockklassiker mit Granny’s Pearl

Schwarzenbach a.Wald – Toll gesungen, klasse gespielt und das Philipp-Wolfrum-Haus gerockt. Als die oberfränkische Band Granny’s Pearl loslegte, hörten die Gäste Rockklassiker der 70er und 80er Jahre.

Die neue Formation besteht jetzt aus Patrick Busse (Gesang), Wolfgang "Wulf" Dill (Gitarre), Rolf Deutschendorf (Keyboards), Max Viehrig (Bass) und Sebastian "Semmel" Spörl (Schlagzeug). Dazu kommt Tontechniker Lutz Deutschendorf. Hits von Deep Purple, Gus N-Roses oder den Eagles lockten die Besucher auf die Tanzfläche.

Viel Applaus gab es für die Coverversionen von We will rock you (Queen) und Highway to Hell (ACDC). Da merkte man, wie profihaft und grandios Stimmen und Instrumente zusammen passten. Dazu passte ein Trommelwirbel von Schlagzeuger Semmel und deshalb kam die Band auch um Zugaben nicht herum.

14. März 2015

Kultur auf Fränkisch

Mit Musik und flotten Sprüchen begeisterte der Frankensima das Publikum. Die fränkische Genussregion stand dabei im Mittelpunkt.

Schwarzenbach am Wald – Wir leben in der Zivilisation, weil in unserem Haus ein Badezimmer ist, aber wir leben Kultur, wenn wir es auch benutzen! Solche Seitenhiebe gab es viele von Philipp Simon Goletz alias Frankensima. Mit seinem Programm Danke für die Aufnahme erheiterte der Under Stone After (Untersteinacher) die fast 130 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus.

Im heimatlichen Dialekt wurde der selbst komponierte Kreefleischwalzer mitgesungen, denn der Kree ist schee, wenn er die Nosn reizt, dass da greinst und Wasser schneizt. Aber nichts geht über die oberfränkischen Bratwürste, da sind die Nürnberger Schnärpfela dagegen. Ein Paar Brotwerscht, auf englisch Frankonia Fingerfood, kann man immer essen und nach einem exklusiven Fünf Gänge Menü, wo man fast nichts auf dem Teller sieht, da musst du ein Paar essen.

Die Wirtshauskultur mit Bier und Brotzeit wurde vom gewürfelten Franken in Worten und Noten dargestellt und auch die bessere Hälfte des Mannes kam nicht zu kurz. Ausflüge, Veranstaltungen, oder Flohmärkte müssen am Wochenende besucht werden, dabei ist deham so schee, deham auf dem Kanapee. Da war noch die Düsseldorfer Frau, die von der Ruhe im Frankenwald so sprachlos war, dass ihr Mann gleich drei Wochen Urlaub buchte. Aber auch wenn sich zwei Franken auf einer Gartenbank unterhalten, kann e s sein, dass sie eine halbe Stunde nichts zueinander sagen.

Der fränkische Humor mit kabarettistischem Hintergrund und den originellen Parodien von Grönemeyer, Maffey und Co. auf das Lied vom Gerchla kam beim Frankonian Forest Publikum mit viel Applaus an.

6. Februar 2015

Power aus einem Frauenmund

Von Null auf Hundert - mit Power präsentiert Kabarettistin Franziska Wanninger in zwei Stunden Witziges und Humorvolles aus dem Leben.

Schwarzenbach am Wald – „Ihr seid die gebuchten Anklatscher oder habt ihr das Kleingedruckte auf den Eintrittskarten nicht gelesen?“ Mit dem ersten Schritt und dem ersten Satz auf der Bühne hatte Franziska Wanninger schon das Publikum im Philipp-Wolfrum-Haus gewonnen. Der Abend müsse laufen, denn die Kabarettistin würde dann für die Aida gebucht. Allerdings muss ein Programm her. Doch was schreiben, wenn einem sogar nichts pointenreiches einfallen will. „Lieber Ilse, lieber Gustl, a hoibe trink ich gegen den Frustl, ist wohl auch nicht der Bringer, oder?“ fragte die 32jährige in die Runde.

Da kramte sie dann ihr bisheriges Leben hervor, denn hier muss doch was zu finden sein. In ihrer Jugend hatte sie es nicht leicht. Das billigste Kommunionkleid machte sie zur Kammerzofe unter Prinzessinnen. Und als sie bei der steinreichen Tante Elfriede einzog, wurde sie wie eine Leibeigene behandelt. Dazu kamen die eingebildeten Nachbarinnen mit ihren Yogakursen und dem Porsche als Zweitauto.

In der Buchhandlung arbeitend hat sie Langeweile und wundert sich über die Leute im gegenüberliegenden Cafe, die wohl nichts zu tun hätten. Auch Alarmanlagen habe sie verkauft und wenn die Bewohner nicht da waren, hat sie das Prospekt einfach auf den Tisch gelegt.

Ahoibe – guad ist guad gnua hieß das Soloprogramm mit skurrilen Situationen und komischen Satiren auf den Konsum. Schnell merkt man das schauspielerische Talent der Bayerin – von Beruf Lehrerin -, die witzig und ohne Punkt und Komma redend, auch über sich selbst lachen kann, denn ihre Pfunde auf dem Po sind alle „powered by Ferrero“. Und musikalisch spielte sie im Lied Guad is guad und schlecht is schlecht wieder einmal auf die Figur an, denn willst du ein Model sein, darfst du nicht essen sondern spein. Mit breitem Grinsen im Gesicht, das Wanninger den ganzen Abend nicht los ließ, führte sie mit schwingenden Bewegungen unter schallendem Gelächter der Zuschauer, ein Interview mit Florian Silbereisen, der für die schwäbischen Hausfrauen interessant sei, wo er doch so gerne Hundefriseur geworden wäre.

„Aber können wir nicht einfach zufrieden sein?“ fragte die Kabarettistin. Sicher wird es immer einen geben, der schöner, schlauer oder glücklicher ist? Aber was ist Glück? Wenn die Frisur sitzt, man bei der KFZ Stelle die Nummer 94 zieht, wenn die 93 schon dran ist oder man in der Nürnberger Altstadt auf Anhieb einen Parkplatz findet. Und Glück war auch, dass Wanninger nach über zwei Stunden ihr Programm für die Aida fertig hatte. Mit einem kleinen Hütchen als Schiff präsentierte sie ihr Lied Ahoi, Ahoi bei dem das Publikum begeistert den Refrain mit sang, während Wanninger die Strophen rappte:  Ahoibe oder zwo, ma trinkt nit gern alo.

Zur Person: Franziska Wanninger ist auf einem Hof bei Marktl am Inn in Oberbayern aufgewachsen. Nach ihrem Lehramtsstudium von Deutsch und Englisch zog es sie für einige Jahre in bis nach Los Angeles und Washington D.C. Dort lernte sie das Schauspielhandwerk und entdeckte ihr Talent zu schreiben. 2011 brachte sie ihr eigenes Programm auf die Bühne und ist nach dem Jury- und Publikumspreis des Thurn und Taxis Kabarettwettbewerbs seitdem im Lande unterwegs.

15. November 2014

Oldies von der Band Silhouettes

Es durfte getanzt werden - Das war eine lange Nacht im Philipp-Wolfrum-Haus. Oberfrankens Kultband The Silhouettes spielten und die Gäste tanzten bis weit nach Mitternacht. Musik der 60er, 70er und 80er Jahre hallte durch den Saal.

Es gab Leises, Flottes, Gefühlvolles, Englisches und Deutsches. Die jung gebliebenen Musiker sind Künstler durch und durch mit ihrer Stimme und an ihren Instrumenten. Das Repertoire an den Gitarre, Keyboard und Schlagzeug reichte von den Beatles und Bee Gees bis zu den Rolling Stones , von Udo Lindenberg bis Bellamy Brothers. Viele Welthits - ob Rock, Pop, Country oder Deutsch – die Songs der fünf Jungs wurden immer wieder mit viel Applaus bedacht. Kaum zu glauben, dass die Band in zwei Jahren ihr 50jähriges Bestehen feiert.

7. November

Redeschwall mit Witz und Ironie

Michael Altinger begeistert das Publikum - Muss man heutzutage wirklich alles haben – sogar die Kleinkinder ein Smartphone für 600 Euro? Kann man sich nicht mal einfach wie früher vor den Fernseher setzen? „Nein, das verstehen meine Freunde einfach nicht“ bemerkte Michael Altinger  in seinem Programm „Ich sags lieber direkt“. Die Zuschauer im Philipp-Wolfrum-Haus waren begeistert vom Comedy- und Kabarettprogramm – dazu gab es auch noch einige extravagante Liedchen vom Überleben, wenn man morgens in den Spiegel schaut oder Meine Frau sagt immer „O Mann“ zu mir. Altinger versteht das Publikum mitzureißen und gesteht, die Bühne sei sein Leben, da möchte er gerne sterben aber nicht in Schwarzenbach a.Wald. Außerdem vermisse er die Zeit, als das Auto noch kein Navi hatte. Musikalisch wurde er am Keyboard von Martin Faber unterstützt, der – immer stumm bleibend – so manche Satire aushalten musste.

5. Oktober 2014

Musikkabarett mit Streckenbach & Köhler

Musikkabarett auf eine andere Art. Mit Witz und Spritzigkeit gibt es mit bekannten und seltsamen Tönen Lachsalven für das Publikum.

Schwarzenbach am Wald – Was war denn das? So mancher wird sich das wohl am Anfang der Veranstaltung gefragt haben, als der Tenor Streckenbach und sein klavierspielende Köhler im Philipp-Wolfrum-Haus eine extravagante Show abzogen. Multiple Ohrgasmen hieß das Programm und genau darum ging es. Um die Ohren. Die hörten an diesem Abend nicht nur Außergewöhnliches, sie fühlten es auch.

Köhler blieb mit seiner Sturmfrisur, die an Urban Priol erinnerte, den ganzen Abend stumm und ließ die Sticheleien seines Kollegen über sich ergehen, was ihm zum Liebling des Publikums machte. Schon allein wegen seiner Gesten und Grimassen wurde herzhaft gelacht.

Der Konzertabend war eine musikalische Reise durch die Schlagerwelt der 20er Jahre mit einer kräftigen Portion männliches Gedankengutes, und viel, viel schwarzem Humor.

Schon bei dem Lied „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Fraun“  wuselte Streckenbach im Haar von Frau Angela. Danach rief er zur Gruppentherapie auf und suchte einen jungen Mann zum Mitreisen, den er in Karlheinz fand und ihm widmete er das Lied: Onkel Karlheinz liegt im Bett und isst Tomaten. Das Publikum wurde bei fast jedem Lied mit einbezogen. Aber nicht nur die Gäste in der ersten, auch die in den hinteren Reihen wurden angeschmachtet. Die Künstler waren sehr charmant und in ihren Schwalbenschwanz Anzug machten sie auch eine gute Figur.

Als sie nach dem Lied von der Schilddrüsenunterfunktion von der gigantischen Fußgängerzone in Schwarzenbach am Wald sprachen und beim Lied J’aime mit der lustigen Gesangshilfe von Christine die Zuhörer zum Brüllen brachten, stieg das Stimmungsbarometer immer höher. So hatten das Publikum und auch die Künstler ihren Spaß.

Streckenbach & Köhler wohnen in der Nähe von Coburg und kennen sich aus dem Sandkasten. Sie haben Bayerische und Österreichische Kabarettpreise erhalten und werden neben Fernsehauftritten in ganz Deutschland gebucht. Ihr Handwerk haben sie studiert, Köhler Klavier in Nürnberg und Streckenbach Gesang in Weimar.

 

 

26. April 2014

Gery & the Johnboys

Stimmung bis Mitternacht

Vier Jungs und ein Mädchen, dazu Hits im klassischen Rock‘n Roll Sound der 50er und 60er Jahre, begeisterten das Publikum im Philipp-Wolfrum-Haus. In fünf Stunden präsentierte die legendäre Band Gery & the Johnboys aber auch Songs von heute in englischer und auch in deutscher Sprache.

Das Lied Back for good von Take That wurde fränkisch interpretiert: er will Brih ze seina Klies. Und bei „Tequila“ zeigten die Jungs ihr Können an den Instrumenten mit Tom Götz am Keyboard, Alberto Torres (Bassgitarre), Hannes Götz am Schlagzeug und Gerry Gerspitzer (Gitarre und Gesang), der von den Gründungsmitgliedern noch als einziger auf der Bühne steht und dazwischen auch seine Späßchen machte.

Ob flotte (Blue suede Shoes) oder langsamere (The wonderer) Songs, ob Johnny Cash, Chuck Berry  oder Elvis – die Tanzfläche füllte sich mit Leben. Da wurde getwistet, Schritt- und Drehkombinationen des Rock’n Rolls gezeigt und Boogie-Woogie Schritte vorgeführt.

Und dann kam Netti (Jeanette) mit ihrem Pettycoatkleid auf die Bühne. Sie hatte ihr Debüt in Schwarzenbach am Wald und hat das ganz toll gemacht. Mit den Liedern Zwei kleine Italiener, Schuld war nur der Bosanova oder Ich will keine Schokolade versetzte sie die Gäste in ihre Kindheit und mit Mercy von Duffy rockte sie die Bühne.

Lady Sunshine und Mister Moon ließen den fetzigen Abend ausklingen, doch auf Zugaben musste das Publikum nicht verzichten, auch wenn den Jungs die Schweißperlen auf der Stirn standen. Alle waren sich einig: Schön war’s!

 

9. März 2014

Pierre Ruby und Nilpferddame Amanda

Von Schwarzenbach a.Wald nach Rio

Ein Donat, Herr Esel, Ronny aus Sachsen und natürlich Nilpferddame Amanda lassen auf ihrem Flug die Passagiere aus dem Lachen nicht herauskommen.

Wieder ein Highlight im Philipp-Wolfrum-Haus. Seit Weihnachten war die Veranstaltung „Bauchlandung“ mit Brauchredner Sebastian Reich alias Pierre Ruby schon ausverkauft. Und der Künstler hat es in den ersten Minuten schon erkannt, als er das Publikum fragte: Ihr seid sicher nicht wegen mir, sondern wegen Amanda gekommen? Die Fingerzeige gaben ihm recht. Doch bevor Chefstewardess Amanda von Schwarzenbach am Wald nach Rio startete, bekam sie von Uli aus Bernstein, eine weiße Rippunterhose zur Begrüßung auf die Bühne geworfen. Da war die Singledame gleich hin und weg und ihr Uli durfte dann auch zu ihr auf die Bühne. Mit dem Lied „Er gehört zu mir“ schmachtete sie und die Zuschauer sangen den Refrain mit.

Was hat Amanda gemacht, bevor sie ihre eigene Fluglinie gründete? Sie war arbeitslos, denn vom Plastikgeschirr verkaufen bekam sie Tuberkulose. Da lagen ihr die Reime besser: Regnet es im Hühnerhaus, packt der Hahn das Duschgel aus. Und was ist ein anderes Wort für Ehe? AED, ans Elend gebunden. Und dass die Nilpferddame gerne nach Italien fliegt, liegt daran, dass es dort einen guten Ohrenarzt gibt. Er heißt Markus Platz und da gehen alle Tauben hin.

Abwechslungsreich war das weit über zweistündige Programm, denn ein Donat huschte aus der Lunchbox, Herr Esel hatte sich im Koffer versteckt und aus der Handtasche kroch der Ronny aus Sachsen, der noch sein Begrüßungsgeld von 100 Mark und eine Banane dabei hatte. Reich präsentierte alles so locker, man sah keine Bewegung auf seinen Lippen. Mit Informationen, die er beim Publikum abfragte, erzählte er eine Geschichte vom Geheimagenten Uli. Dabei betonte er Nala, Strossdorf und Roddich so besonders, dass die Zuschauer sich vor Lachen den Bauch hielten und die Zugabe garantiert war.

Zur Person: Sebastian Reich, wird in Zukunft seinen Künstlernamen Pierre Ruby ablegen. Den hat er von seinem Onkel übernommen, der ebenfalls Bauchredner war. Schon mit sechs Jahren stand Reich in seiner Heimat auf der Bühne der Landesgartenschau in Würzburg. Der 30jährige hat den Beruf des Bäckers erlernt und ist bekannt aus zahlreichen Fernsehsendungen wie Schlachthof, Fastnacht oder Kabarett in Franken.

1. Februar 2014

Wolfgang Krebs mit Wortakrobatik

Vorsicht nicht Stoibern! Politkabarett und Parodie Bayerischer Ministerpräsidenten oder der Bundeskanzlerin belohnt das Publikum mit viel Applaus!

Mann, war der Mann gut! Wolfgang Krebs parodierte in seinem weit über zweistündigem Programm nicht nur die Bayerische Dreifaltigkeit Edmund Stober, Günther Beckstein und Horst Seehofer. Die Krönung war er als Angela Merkel mit bemerkenswerter großer Handtasche und da hatte sie den Seehofer  drinnen, weil sie ja sowieso jeden in die Tasche steckt. Mit einem Pfuati beantwortete sie die Frage, was sie mit ihren alten Klamotten mache: „Natürlich anziehen!“

Man glaubt es nicht, was Krebs so an Wortspielereien an das Publikum brachte und die hielten sich im ausverkauften Philipp-Wolfrum-Haus schon bald die Bauchmuskeln vor lauter Lachen. Schließlich fing die Daseinsberechtigung in „Können Sie Bayern?“ schon frühzeitig bei den Franken an, denn die konnten schon vor Urzeiten mit der Gabel essen. Aber eigentlich hat ja Stober das Bundesland Bayern erfunden, Seehofer sieht im Bündnis 90 Gründen in der Zahl die Mitglieder und Beckstein alias Sandstein bezeichnet Krebs als Fünfminutenterrine.

Politische Wortakrobatik war so herrlich verdreht, dass sich das Publikum wunderte, wie Krebs sich da nicht verhaspelte. Und dann kam Söder, der  mit den Zuschauern ihre Sparkonten kontrollierte und Bewegungskredite vergab. Im lila glitzernden Sakko ließ sich Krebs als Meggy Montana von den Frauen der ersten Reihe bei seinem Schnulzenschlager anschmachten und meinte: In der Maske brauchen meine Haare am längsten. Wie sie aussehen weiß ich nicht, denn ich bin ja nicht dabei.

Ob als Gemeinderat Schorsch, der bei der Grabrede die Schreinerei fürs Leben benannte oder als Waldemarie Wammerl, die im Dirndl zugab, dass sie mehr Langspielplatte als Single und nur noch zwei Männer vom flotten Dreier entfernt sei – eines ist sicher: die Schönheitschirurgen haben so hohe Preise, dass du von selbst die Ohren anlegst.

Stoiber- emotional und aufgebracht – brachte die Lachmuskeln der Zuschauer mit seinem Besprechen des Antwortberufer, den er zur Kommunion von Franz Josef Strauß bekommen hatte, fast zum bersten.  Außerdem empfindet er es als eine Unverschämtheit, dass Merkels Handy abgehört wurde und nicht seins.

 

8. November

Begegnung mit der irischen Musik

Das Konzert im Philipp-Wolfrum-Haus war ausverkauft. Andy Lang, der sonst solo auftritt, und seine Forgotten Freaks hatten das Publikum mit ihrem irischen Folkrock in ihren Bann gezogen. Der Pfarrer, Musiker und Buchautor hatte seine erste Band, die sich vor 20 Jahren gründete, mitgebracht. Schwarzenbach am Wald war die letzte von zehn Stationen der einmaligen Revivaltour im Jahre 2013 durch Franken.

Lang, der selbst aus den fränkischen Highlands kommt, dem Fichtelgebirge, fühlt sich mit Irland sehr verbunden und das zeigten auch die Lieder. Mit den Songs, die den Besuchern die grüne Insel vor Augen hielt, wurden auch biblische Texte vertont, denn alles auf dieser Welt hat seine Zeit. Ob rockig, gefühlvoll oder zum Mitklatschen – um Zugaben kam die Band nicht herum.

Die Forgotten Freaks: Andy Lang (Gesang, Gitarre, Harfe), Norbert Hiller (Piano, Akkordeon, Quer- und Blockflöte), Bernd Vogel (Bass), Stefan Luschner (Schlagzeug), Anne Adler (Geige)

19. Oktober

Gefühlvolle Songs an einem Herbstabend

Lieder von Milow, Rod Steward oder Bruce Springsteen gehörten mit zum Repertoire von Goller & Götz. Das Duo ist seit Jahren gemeinsam auf der Bühne und ihr Auftritt ist Akustik vom Feinsten. Schon mit dem Anfangslied aus der Serie Ein Colt für alle Fälle hatten sich die beiden Musiker aus Laubersreuth und Trebgast in die Herzen der Zuschauer im Philipp-Wolfrum-Haus gesungen. Nach einigen Balladen haute Tom Götz bei Rock Sugar von Billy Joel einmal so richtig in die Tasten. „Nun ist das Lampenfieber weg“ tönte Thomas Goller nach der Pause und auch sonst punkteten die Beiden mit humoristischen Einlagen. Beim Piano Man und Hotel California markte man, dass die Stimmen harmonierten und dabei der Spaß am Singen rüberkam. In ihrem neuen Programm hatten Goller & Götz auch das deutsche Lied „Du biste mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze eingebaut. Und nach einigen Zugaben folgte zu Schluss „Wenn ich König von Deutschland wär“. Nein, es hieß diesmal anders: Wenn ich Bürgermeister von Schwarzenbach wär, weil vorher Dieter Frank einen guten Tropfen vom Südhang des Döbraberges für den tollen Abend überreichte.

 

27. September 2013

Bernd Händel: Witz von Anfang bis Ende

Der Kabarettist, Comedian und Stimmenimitator Bernd Händel zeigt eine witzig-spritzig und aktuelle Show im Philipp-Wolfrum-Haus: Zahlreiche Prominente kommen aus seiner Kehle.

Es war lustig – von Anfang bis Ende und eine Klasse für sich. Die vielen Zuschauer hatten eine Menge zu lachen, denn als Stimmenimitator war Bernd Händel genial. Den politischen Größen wurde so einiges in den Mund gelegt und so bekamen Merkel, Blüm, Brandt, Stoiber oder Westerwelle ihr Fett ab. Schröder und Kohl waren so authentisch in ihren Aussagen und Angi hat 15 Minister. Einen kennt sie und sie weiß bis heute nicht welchen. Und seit Pep in München ist, wissen die Spieler jetzt, wo Süden, Norden und Westen liegt, so die Originalsprache von Beckenbauer.

Der Entertainer Händel, der 1956 in Nürnberg geboren wurde und ausgebildeter Groß- und Außenhandelskaufmann ist, hat einen großen Wunschtraum: mit Gitarre besang er die Meisterschaft der Cluberer: Wir packens, ihr wird so sehn, im Jahr 3010. Musikalisch ging es weiter auf eine Reise durch ein Kaufhaus. In der Kosmetikabteilung mimte er Chris Roberts „Du kannst nicht immer 17 sein“, während er als Peter Maffey in der Teppichetage sang „Über sieben Brücken musst du gehn, sieben mal auf einem Läufer stehn, sieben mal scannt man den Teppich dein und erst dann ist dieser dein“

Händel sprach auch über die Gleichberechtigung: Meine Frau darf einmal in der Woche mit ihrer Freundin ausgehen – ich auch. Der Franke begann seine Laufbahn bei Faschingsveranstaltungen und ist nun seit 2006 der Sitzungspräsident von Fastnacht in Franken. Als Silvester Capone ist Händel der Bodyguard der High Society mit Humor am laufenden Band und alle Gags sind ein tolles Lachergebnis und so forderten Bürgermeister Dieter Frank und alle Gäste noch einige Zugaben.

  

 

 

27. April 2013

Christian Springer als "Fonsi"

Einbrecher kumm, sei doch net so dumm - Christian Springer begeisterte als Fonsi die Zuschauer. Vom Handy über Politik bis Bundeswehr wurde alles durchleuchtet.

Kabarettist Christian Springer ist als „Fonsi“ seit 1999 auf den deutschsprachigen Bühnen, im Fernsehen und Hörfunk präsent. Mit schwarzer Aktentasche und Kassiereruniform präsentierte er sein Programm „Jetzt reichts, leider nicht für alle“ auf der Bühne im Philipp-Wolfrum-Haus. Die Veranstaltung war schon seit einigen Wochen ausverkauft und wer dabei war, wusste warum: Fonsi nörgelte sich durch Kirche, Wirtschaft, Politik, Fernsehen und Sport. Als liebenswerter Grantler bringt er die Leute mit seinen Pointen zum Lachen aber auch zum Nachdenken. Mit seinem bayerischen Charme und einem rasanten Tempo an Wortspielereien geht er mit Themen ins Detail und ins Gericht.

Wo gibt’s denn das, dass ich zwei Päpste treffen, die Krankenkassen regieren, wenn die Politiker weg sind oder die ewige Problematik, wie man sich eine vierstellige Zahl merken kann. Mit erhobenem Finger erteilte er den scharfsinnigen Hinweis, dass der Mann wie der Wolf einsam ist und deshalb entweder auf der Jagd oder auf der Flucht sei. Argwöhnisches gab es für Heidi Klums Germanys next Topmodel, Spitzfindiges zu den unendlichen Handytarifen. Springer findet auch, dass wir ein komisches Volk sind, das erst nichts macht und sich dann aufregt.

Als er die Zither auspackte, wurde es nochmal humorvoll mit dem Lied: Einbrecher kumm, sei doch net so dumm, komm herein in meine Tür gfällt dir denn nix vo mir. Und der Einbrecher sollte doch mal die Sachen der Männer mitnehmen, denn die haben doch zu viel Gerümpel daheim – im Gegensatz zu den Frauen. Mit viel Applaus und einigen Zugaben wurde „Fonsi“ verabschiedet, um am anderen Morgen in den Libanon zu fliegen, um syrische Flüchtlinge zu betreuen.

Zur Person Christian Springer wurde 1964 in München geboren. Mit 17 Jahren hatte er seinen ersten kabarettistischen Auftritt bei einer Schulaufführung. Damals gründete er noch als Schüler mit Helmut Schleich und Andreas Rüttenauer das “Kabarett Fernrohr”. Das Allroundtalent bekam nach vielen verschiedenen Auszeichnungen den Bayerischen Kabarettpreis 2013 verliehen. Als Autor veröffentliche er 2011 „Wo geht’s hier nach Arabien?“ Druckfrisch ist sein neues Buch „Nazi, komm raus!“ Hier beschreibt Springer, wie er sich selbst auf die Suche nach Alois Brunner, einem der größten NS-Verbrecher mach, der sich jahrzehntelang in Syrien versteckt hielt.

16. März 2013

Konzert mit Silhouettes

Die Jungs von der Band Silhouettes sind spitze – heute genau wie im Jahre 1966, als die Karriere der oberfränkischen Kultband begann. Musik der 60er, 70er und 80er Jahre hallte durch den Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses in Schwarzenbach am Wald. Die Gäste tanzten bis weit nach Mitternacht nach Songs von den Beatles, Rolling Stones, Eagles, Santana oder Status Quo. Es gab Leises, Flottes, Gefühlvolles, Englisches und Deutsches. Die jung gebliebenen Musiker sind Künstler durch und durch mit ihrer Stimme und an ihren Instrumenten. Das Repertoire an den Gitarre, Keyboard und Schlagzeug reichte von den Bee Gees mit Massachusetts über City of  New Orleans (Arlo Guthrie) bis zu Udo Lindenbergs Hintern Horizont oder Cliff Richards Rote Lippen soll man küssen. Ein besonderes Feeling verspürte man bei Crosby-Stills-Nash & Young’s „Teach your children“. Den Besuchern hat der Auftritt von Berndt Mitter, Hans „Lappi“ Schneider, Jim Taylor, Werner Pöhlmann, Klaus „Kläu“ Herrmann und Eddy Hartmann gefallen und den Jungs gefiel es auch in Schwarzenbach am Wald, wo sie zuletzt vor 45 Jahren einen Auftritt hatten.

YouTubeVideo (5:42 min)
Silhouettes-Website

23. Februar 2013

Kino + Vino

Welcher Wein darf’s zum Film sein?

Für  einen Genuss der Ohren und Gaumen sorgte das Trio Fletz unddie  VinoTeek. Die Gäste dankten für den schönen Abend.

Das war mal etwas Außergewöhnliches im Philipp-Wolfrum-Haus. Die Gäste saßen an toll gedeckten Tischen und ließen sich mit verschiedenen Weinsorten und einem Tiroler Brotzeitteller verköstigen. Dazu begrüßten Bürgermeister Dieter Frank und Dorotheé Leiner von der VinoTeek.

Internationale Soundtracks zu weltbekannten Kinofilmen, die mal etwas anders klangen, spielte auf der Bühne das Trio Fletz. Aus dem aktuellen Programm Multicolor erklangen Töne von Harfe, Kontrabass und Hackbrett und erzählten die Geschichte von den Filmen. Soundtracks waren u.a. zu hören von Forrest Gump, Krieg der Sterne, Chocolate, Exorzist oder Twilight. Anthony Quinn tanzte den Sirtaki in Zorba The Greek, der mit drei Oskars ausgezeichnet wurde. Schneller wurde die Musik bei den Charly Chaplin Filmen, gefühlvoll und entspannt dagegen Summertime aus der Oper Porgy & Bess. Es gab noch viele tolle Ausschnitte und die Saitenmusik der drei Oberpfälzer Ulrike Märkl-Richter (Harfe),Markus Märkl (Hackbrett) und Ulli Schmutzer (Kontrabass), die auch die Tracks kommentierten, wurde immer wieder mit viel Applaus bedacht.

Dazwischen stellte Jörg Leiner die Weine vor, die er wie den Käse und Schinken eigens auch aus Südtirol holte. Dabei erfuhren die Gäste Wissenswertes aus den Weinregionen, der Restsüße in Prozenten oder wie der Winzer den Wein schwenkt.

Kleine Weinkunde

Rivaner 2011 trocken: Frisch-fruchtiger Wein mit rassige Mineralität und würziger Fülle. Ein idealer Begleiter zur mediterranen Küche, zu Antipasti, zu sommerlichen Salaten und leichten Fischgerichten.

Kerner Kabinett 2012 halbtrocken: Manche nennen ihn den kleinen Bruder des Rieslings mit Duft von Aprikosen und Citrusfrüchten. Ein Allround-Talent, das mit einem breiten Spektrum der Küche harmoniert. Passt z. B. gut zu einer Gemüselasagne, einem zarten Kalbsbraten oder auch zu Meeresfrüchten.

Rosé 2011 trocken: Aus der Edition St. Valentin. Ein ausdrucksvoller Wein mit fruchtigem Duft nach roten Sommerfrüchten. Idealer Begleiter zu Käsevariationen, Geflügel, Fisch und leichter Sommerküche.

Kalterersee Auslese 2011: Weingut Dominikus, Kaltern (Südtirol). Leuchtend hellrubine Farbe mit fruchtig frischen Aromen nach Kirsche, Himbeere, Bittermandel und Veilchentönen. Kann man gut zu Speck, Wurstwaren, mildem Käse oder auch zu weißem Fleisch essen.

Lagrein Riserva 2009: Weingut Clemens Waldthaler, Auer (Südtirol). Ein Wein für die, die Gehaltvolles mögen. Dunkle Farbe, die an Rubine erinnert mit Duft nach Veilchen, Kirschen und Brombeeren. Der dunkle Lagrein (gibt es auch als Rosé – dann heißt er ‚Lagrein Kretzer‘) harmoniert sehr gut mit Wild- oder kräftigen Fleischgerichten, zu Braten, auch zu kräftigem Käse.

YouTubeVideo (6:28 min)
Trio Fletz - Website

 

23. November 2012

Weihnachts-Musikkabarett

,,Ach, du fröhliche"

Humoristisch wurde mit Wortspielen die Adventszeit besungen. Geschenke und Konsum verfolgte die Menschheit schon Monate vor dem Fest.

Wo bleibt die Vorfreude auf Weihnachten, wenn es im August die ersten Lebkuchen in den Geschäften gibt? Und welche Radiostation wagt es als erste „Last Christmas“ zu spielen? Fragen wurden vom Musikkabarettisten Klaus André Eickhoff witzig in seinen Liedern verpackt. Auch wenn es oft zum Lachen war, die Wahrheit steckte in jeder Textzeile, die der Künstler sanft und poetisch dem Publikum im Philipp-Wolfrum-Haus näher brachte.

Die Leichtigkeit und Ehrlichkeit der Worte, die er zwischen den Songs in kleinen Geschichten in den Raum hineintrug, spannten den Bogen vom Besinnlichen zum Heiteren. So macht doch manchmal die Weihnachtsbeleuchtung die Nacht zum Tag und wen wundert‘s, wenn die Vögel die Vögel brüten wollen.

Eickhoff’s Lieder sind alles Eigenkompositionen und sie handelten vom Zimtgeschmack oder dem Weihnachtsblues. Er interpretierte die Weihnachtsgeschichte nach seinen Gedanken und sang  auch seine Variationen – charmant und galant – von den gängigen Weihnachtsliedern wie „Ihr Kinderlein kommet.“. Nur beim Lustig, lustig, trallarallala wirkte der Songpoet nach sieben Versionen immer noch nachdenklich: wird das „trallarallala“ vielleicht mit e und a oder mit jeweils einem l oder nur zweimal oder doch dreimal mit doppel ll geträllert?

Eine tolle Vorstellung des 40jährigen, der heute in Wiesebaden lebt und dessen Sinn für Worterklärungen und Wortspiele mit Loriot verbinden.

 

 

11. November 2012

Junge Kunstschule Landkreis Hof

Krimi, Tragödie oder Monolog

Die Junge Kunstschule des Landkreises Hof hat ihr Können gezeigt. Vom Krimi bis zum Schmachtfetzen werden die Gäste wunderbar unterhalten.

Es gab viel zu sehen auf der Bühne im Philipp-Wolfrum-Haus. Die Bauerbeiter spielten lieber Karten als die Fenster einzubauen, im DDR-Betrieb stand der Mensch im Vordergrund, denn Profit wollte doch keiner machen und der fast scheintote mindestens 100 Jahre alte Onkel erzählt immer wieder vom Händedruck des Kaisers.

Es war einfach klasse, was sechs Schauspieler, die aber alle einem anderen Beruf – von Buchhalter, Kosmetikerin oder Sozialpädagoge – nachgehen, gezeigt haben. Gerti Baumgärtel hatte die Leitung und da konnte man sich wieder köstlich amüsieren. In zwölf kleine Stücken von der Komödie über einem Monolog der schönen Griechin Helena, der realistischen Dokumentation über Handwerker bis zum Krimi war alles bestens inszeniert. Untermalt wurden die Szenen mit Wiener Musik und deutschen Schlagern.

Die Bewegung auf der Bühne, Mimik und Gestik waren profihaft, obwohl alles von Hobbyschauspielern vorgetragen wurde. Und dazu gehörten Evamaria Schwarz aus Stammbach, Helmut Hoier (Hof), Jörg Albrecht (Helmbrechts), Tatjana Trutschel (Schwarzenbach am Wald) sowie Michael Schricker und Tabea Hertig (beide Münchberg). Unterstützt wurde das Team von Gabi Strauch sowie den Technikern Lena Gebelein und Sebastian Brandler.

Wie schräg doch das Lied der Möchtegernsängerin klang, während sich ein Ehepaar beim Streit mit Schimpfwörtern bewarf und der Vater lispelnd seine Tochter verheiraten wollte. Die Tragödie bahnte sich dann ziemlich am Schluss der Aufführung an, als ein Schutzmann der Waschpulverbehörde bei einer Familie entdeckte, dass die Wäsche nicht mit den angepriesenen Mitteln und Weißmachern aus der Werbung gewachsen wurde. Und nach der dargestellten Operette hatten sich die Akteure den Applaus der Zuschauer mehr als verdient.

YouTube-Video (6:46 min)
Junge Kunstschule des Landkreises Hof

3. November 2012

Konzert mit viel Gefühl

Radspitz sind spitze

An Tagen wie diesen – ein Kulthit gesungen von der Kultband Radspitz eroberte die Herzen der Zuschauer im Philipp-Wolfrum-Haus. An Tagen wie diesen, war jeder selbst schuld, der die Band, die diesmal unplugged spielte, verpasst hat. Diesmal war nicht die Partymusik im Vordergrund, sondern es gab ein Konzert der leiseren Töne mit warmen Lichtquellen auf der Bühne. Es passte zur Jahreszeit, als die Künstler mit gefühlvollen Balladen (Ewig von Peter Maffay) oder rhythmischen Songs (The lion sleeps tonight) die zahlreichen Besucher in Stimmung versetzte.

Die Jungs beherrschen ihre Instrumente, die Stimmen sind genial. Sängerin Melanie Friedrich ist seit einem Jahr dabei, denn ab und zu wird Frischfleisch gebraucht, witzelte Bandchef Klaus Pfreundner (Keyboard und Gesang). Zum Team gehören Schlagzeuger Martin Stenger, die Sänger Paul Brysch (Gitarre), Oliver Classen (Bass) und Peter Hienert (Gitarre). Die Jungs, die jeder noch solo sangen, haben nebenbei noch einen Beruf. Und manchmal wird’s schon stressig, denn die Konzerte sind in ganz Deutschland verteilt.

An diesem Abend war aber die Leichtigkeit und die Freude an der Musik zu spüren. Songs von Santana, Udo Lindenberg oder Supertramp wurden bejubelt und mit Angel von Robbie Williams landete Paul einen Volltreffer. Mit kraftvoller und doch rauchiger Stimme haben die Besucher Klaus als zweiten Grönemeyer erlebt. Beklatscht wurde auch die tolle Interpretation von Katy Perry’s Hot and cold. Wem wunderte es, dass das stehende Publikum die Band mehrmals mit Zugaberufen auf die Bühne zurück holte.

YouTube-Video (6:43 min)      
www.radspitz.de

21. Oktober 2012

Songs anstatt Tatort von Michael Fitz

Sanfte Klänge, vielseitige Texte

Lieder aus seinem neuen Album „Wenn i schaug“ präsentiert Michael Fitz. Die Fans sind von den Melodien begeistert.

Wenn dus niet machst, machs i – und er hat es gemacht, und wie: Michael Fitz. Eigentlich ist er als Schauspieler bekannt und beliebt. Doch genauso beliebt ist er als Sänger, der seine Poesie mal feinfühlig, mal etwas ironisch oder auch brummig dem Publikum näher bringt. Es ist eben die andere Seite des Tatortkommissars und eine ganz Besondere dazu.

Fitz singt anspruchsvolle und tiefgründige Lieder wie „As lebm“, des einzige wos i hob in seiner Heimatsprache Bayerisch. Mit markanter Stimme und entspannten Tönen entwickelt sich ein tolles  Musikgefühl. Viele Gitarren spielt und zupft er bei seinen Songs, die aus dem Leben erzählen, wie es jeder kennt. Und wer den Text genau verfolgt, denkt: mir selbst geht es auch oft so.

An diesem Abend erzählt er einiges von sich selbst und seinen Liedern. Der Führerschein mit 18, das war für ihn der Schlüssel zur Welt zur Freiheit zum Abenteuer und dazu passte „Stellst di hinti o“. Zum Song „Da Deifi“ forderte Fitz rote Scheinwerfer, damit die Atmosphäre passt.Der 54jährige packt in Text und Musik Gedanken und Gefühle mit hinein. Letztere gehören auch zu den Männern, wenn’s auch nicht immer danach ausschaut. Der Alltag fordert viel, auch von den Beziehungen zwischen Mann und Frau. Aber anstatt sich auseinander zu leben, sollte man gerade da näher zusammenrücken. Dazu passte das Lied Wiust du mi no?

Der Künstler zeigte sich auch von einer witzigen und humorvollen Seite und forderte das Publikum im Philipp-Wolfrum-Haus zwischendurch zum energischen Gesang auf. Das begeisterte wie das ganze Programm und ohne Zugaben wurde Fitz nicht von der Bühne gelassen.

YouTube-Video (7:46 min)
www.michael-fitz.de

13. Oktober 2012

Kabarett ,,Frühreif" mit Heidi Friedrich

Lachen ist die beste Medizin

Frühreif heißt das Programm der Bamberger Kabarettistin und damit ist nicht das Herbstwetter gemeint. Heiter wird das Älter werden beleuchtet.

Lachen ist die beste Medizin– warum gehen die Leute dann in eine Arztpraxis und nicht gleich in’s Kabarett? Diese Frage stellte  Heidi Friedrich dem großen Publikum im Philipp-Wolfrum-Haus und hatte damit die Gäste schon auf ihrer Seite. Bewaffnet mit einem Rollator stürmte die gebürtige Kölnerin die Bühne. Dieses Gerät sei für Frauen, denn die Männer hätten es schon mit einem Autokennzeichen versehen. Mit lustigen Sprüchen und Aussagen nahm sie Partei für die Senioren. Sie gab Tipps und Ratschläge, wie man mit viel Spaß zum Betreuten Wohnen kommt und warnte vor Immobilienmaklern, die eine Alters WG in ruhiger Lage anbieten. Und wie wäre es schon heute mit dem Erwerb eines Familiengrabes, auch wenn noch eine andere Oma drinnen liegt?

Friedrich führte Dialog mit dem Publikum, ließ allen Turnübungen machen und verwies auf Kochsendungen mit tollen Gerichten. Doch bei ihrem Nachkochen würden die Gerichte eher wie Fotos aus der Pathologie aussehen mit dem Titel: Rinderfilet – die Spur führt zum Metzger. Dazwischen gab sich die Künstlerin musikalisch mit Liedern vom Klassentreffen und der Hochzeit. Mit einem Telefonanruf eines Verunglückten im Callcenter trieb sie den Sarkasmus, den wohl jeder schon erlebte, auf die Spitze. Darum blieb die Kabarettistin auch von Zugaberufen nicht verschont.

YouTube-Video (4:49 min)
www.h-h-friedrich.de

29. September 2012

a-cappella grenzenlos

Du Du Du überzeugen mit Stimme

Keine Instrumente, nur die Stimmen benutzen Monika Kober, Siggi Michel und Andrea Bibel im Philipp-Wolfrum-Haus in Schwarzenbach a.Wald. Zusammen sind die drei Du Du Du. Allein schon dieser ungewöhnliche Name zog auch manche ungewöhnliche, aber sehr interessante Interpretation der Lieder nach sich. Und die fehlenden Instrumente wurden durch Taktschnalzen ersetzt. Das bunt gemischte Programm bestand aus Songs von Abba, Beatles oder Elton John und auch deutsche Volkslieder mit Wenn ich ein Vöglein wär oder Wo is denn des Gerchla überzeugten das Publikum. Dazwischen erzählte der Siggi, der das Gerchla extra auf sein T-Shirt gemalt hatte, heitere Anekdoten. 

Harmonisch war der Klang, egal ob in hohen Lagen mit Happy Together und Black velvet oder mit rauchigem Akzent, der hervorragend zu Fever passte.

Jeder der drei Künstler wartete außerdem mit einem Solo auf und nach fast drei Stunden grenzenloses a-cappella wurde mehrmals Zugabe gefordert. So endete der Abend wie der Song von Louis Armstrong „What a wonderful world“

Das Trio hat sich zusammen gefunden, obwohl jeder sein eigenes Ding macht. Monika Kober tritt mit der eigenen Band auf, Siggi Michel ist der Initiator der Landmusigg und Andrea Bibel hat erst vor kurzem mit ihrer Gruppe Habibi vor Bundespräsident Norbert Gauck Jazz und Soul interpretiert.

YouTube-Video (6:56 min)
www.du-du-du.de

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21. April 2012

Musikkabarett mit Gerti Baumgärtel 

Cocktailschürze und Motorradmütze

Wir haben den Kopf fest auf dem Hals – mit diesem Lied begrüßte Gerti Baumgärtel die fast 100 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus. Die Sängerin und Schauspielerin hatte sich Liedtexte u.a. von Georg Kreisler (Kabarettist, Komponist, Sänger und Dichter) ausgesucht, die auch das Leben in Wien oder Berlin ab dem Jahre 1945 beschrieben. Musikalisches Kabarett – mit dem Publik spielend, kokett, spitzfindig oder voller Inbrunst vorgetragen. Als Verstärkung zaubert Ole Klie (der im Alltag als Jurist mit Steuern zu tun hat) nicht nur Töne aus seinem Piano. Gesanglich landete er mit der Liebe zum Mädchen, das drei blaue Augen hat, einen Volltreffer.

Informatives aus den Nachkriegszeiten hatte Gerti auch mitgebracht: Der Durchmesser des Perlonstrumpfes betrugen 21,2 Zentimeter, die erste Frauenzeitschrift Constanze erschien und beim deutschen Film kamen Maria Schell und Ruth Leuwerik groß heraus. Viel Beifall gab es für die rothaarige Künstlerin, die zu den verschiedenen Liedern Wer einmal ein Auto hat oder Das machen nur die Beine von Dolores die passenden Accessoires mit Hut, Boa und Petticoat in einem großen Koffer dabei hatte. Nach So ein Mann und ich will keine Schokolade durften die Zugaben nicht fehlen.

YouTube-Video (6:27 min)
www.gerti-b.de

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4. März 2012

Neugirg und Fletz Musik

Witziges mit Musik aus der Oberpfalz

Er hat das Publikum für sich gewonnen. Norbert Neugirg – bekannt von der „Altneihauser Feierwehrkapelln“ – war diesmal nicht in Veitshöchheim sondern im Philipp-Wolfrum-Haus in Schwarzenbach a.Wald zu Gast. Mitgebracht hat er die Fletz Musik mit Ulrike Märkl-Richter an der Harfe, Ulli Schmutzer am Kontrabass und Markus Märkl am Hackbrett und dem Dudelsack. Das Trio aus Püchersreuth in der Oberpfalz probt immer im Fletz, dem Hausflur und daher der interessante Name. Und schon mit dem ersten instrumentalen Titel Summertime trafen sie mit ihrer Saitenmusik den Geschmack der Zuschauer.

Den Nerv der Lachmuskeln traf Neugirg mit seinem Reim über das Stadtgebiet. Dabei wurde auch der Bürgermeister erwähnt, der dazu herzhaft lachte: Die Park-Etage gleich ums Eck’, das „Dieter-Frank-Gedächtnis-Deck“. Lustiges und kritisches gab es über die Zeugung, Geburt und Ehe, der Wiener Opernball wurde auf die Schippe genommen und so manche makaberen Vergleiche wurden angestellt: Was macht die Wangen rot, Müllerbrot mit Mäusekot und wer die Arbeit nicht so gern verrichtet, der setzt sich lieber hin und dichtet. Doch als der „Stoiber“ kam, war es mit dem Dichten vorbei, denn eine Wortspielerei folgte der anderen. Und auch die Franken bekamen ihr Fett weg: Wir befinden uns in Oberfranken, bekanntlich Bayerns Elendsflanken, wo der Franke gern so schaut als hätten Hühner ihm das Brot geklaut.

Dazwischen erklang immer wieder die Fletz Musik mit ihrem Geflecht der Drähte, die den Text mit Tönen verbunden. Es war ein köstlicher Abend mit viel Applaus, auch wenn Neugirgs schwarzer Zahn diesmal fehlte. Kabarett – witzig und wahnsinnig – mit Weisheiten und hintergründigen Gedanken gespickt. Um eine Zugabe kamen die vier Oberpfälzer natürlich nicht herum.

YouTube-Video
(5:40 min)
www.fletz-musik.de

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4. Februar 2012

Gitarre und Gesang mit Leidenschaft

Harry Davids begeistert Publikum

Starker Auftritt von Harry Davids – das fanden die fast 100 Besucher im Philipp-Wolfrum-Haus. Mit bemerkenswerter Stimme, seiner Gitarre und Klängen der Mundharmonika bot der aus Helmbrechts stammende Künstler musikalisches von heute und den letzten Jahrzehnten. Ob Songs von den Beatles, James Blunt, John Denver, Milow oder Jonny Cash – die Besucher sangen und klatschten mit. Dazwischen gab es witziges über Zahnspangen oder der 90 Grad Wäsche einer Gitarre.
Harry Davids ist gelernter Werkzeugmacher und seit 1980 Vollblutmusiker aus Leidenschaft mit Auftritten in Deutschland und Österreich. American Pie, Here comes the sun oder Boat on the river sind alles Klassiker, die der 52jährige in seinem dreieinhalbstündigen Programm hatte. Schon vor den Zugaben mit Give peace a chance, Tequila sunrise und dem eigenen Song Emily gab es auf den Sitzplätzen und an den Stehtischen den verdienten Applaus für ein tolles Konzert.

YouTube-Video (4:59 min)
www.harry-davids.com

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18. November 2011

Weihnachtskabarett mit Klaus Karl-Kraus

Christkindl kontra Weihnachtsmann

Ausverkauft – das war bei Klaus Karl-Kraus auch nicht anders zu erwarten. Zum zweiten Mal gastierte der Nürnberger Fußballfan in diesem Jahr im Philipp-Wolfrum-Haus. Und wieder wurden die Lachmuskeln von Jung und Alt bis aufs Äußerste strapaziert. Das Weihnachten „früher“ mit Plätzchen, die sich bis Ostern hielten und einem Vater, der schon vor der Bescherung viel zu oft den Punsch probierte wurde humorvoll verpackt. Warum es heute den Weihnachtsmann gibt und nicht mehr das Christkindl und wieso die Männer beim Christbaumkauf sich manchmal Mut antrinken? KKK hat all das in witzigen Worten und Gesten an das immer wieder applaudierende Publikum gebracht. Einen Rat gab KKK noch den Männern mit, denn wenn deine Frau sagt, „mir müsseten“, dann heißt das immer „du musst“. Eine Zugabe wurde gefordert und die war – es handelte sich um die ewige Fehde zwischen Club und Bayern – noch mal ein echter Brüller.

YouTube-Video (5:28 min)
www.klaus-karl-kraus.de

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28. Oktober 2011

Musikkabarett mit Wolfgang Buck

Fränkisches in Variationen

Lieder und Wortspielereien in unserer Mundart – das präsentierte der Liedermacher Wolfgang Buck im Philipp-Wolfrum-Haus vor über 120 Gästen. Ob der Yo Yo Effekt beim Abnehmen, ein Lexikon mit Wörtern, die es nicht gibt oder die Ratschläge, die keiner hören will wurden in den Songs genau analysiert. Die musikalische Zubereitung eines deftigen Schweinebratens brachte das Publikum noch mehr auf den Geschmack. Und der gebürtige Fürther sang und sprach mit "Ihr red eich leichd" Situationen des Lebens an.

Ob Nachdenkliches, Schnelles, Ruhiges – die Wortakrobatik von Buck wurde mit viel Beifall und Zugaberufen belohnt. Die kleinen Gschichtchen über das Einkaufen oder den Papiermüll brachten Jung und Alt zum Lachen und Buck erwähnte, dass die Franken ein Volk der Gegensätze sind, denn woanders sagt niemand: Du bist ober gescheit bled, schneid des Holz zam oder geh zu bleib do.

www.wolfgang-buck.de

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15. Oktober 2011

Tolle Stimmung im KULT 17

Bayerische Beatles begeistern

 „Let it be“ singen alle Zuschauer im vollen Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses nach einem tollen Auftritt der Beatles Coverband „The FabFive“.

Sie haben das Haus gerockt – die Bamberger, die über 30 Hits der Beatles spielten und sangen. Und genau das war die große Stärke der Band. „Wir wollen nicht wie die Beatles aussehen, wir brauchen keine Anzüge, wir sind auch zu fünft und wir möchten mit unseren Stimmen überzeugen“ sagen FabFive. Und genau das haben sie geschafft. Immer wieder anhaltender Applaus und natürlich Zugaberufe nach fast drei Stunden Auftritt waren die Folge.

Die Formation mit Andreas Dusold, Jochen Förtsch, Johannes Glückert, Franz Niefert und Armin Uschbanol beherrschen Gitarre, Keyboard & Co, denn sie sind schon seit langen Zeiten Hobbymusiker. Im Jahre 2000 haben sie sich entschlossen, den Beatlessound authentisch und ohne großen Schnickschnack und elektronischen Hilfsmitteln zu präsentieren.

Deshalb wurden sie zurecht die besten Bayern Beatles, die im letzten Jahr von den Radiohörern von Bayern 1 gewählt wurden. Die Mitvierziger sind von Beruf Schreiner, Elektriker oder Lehrer, haben etwa 25 Auftritte im Jahr und sind in Bamberg, Rattelsdorf, Roßdorf am Forst und Kemmern zuhause.

She loves you, Come on, Misery, Lucy in the Sky oder Hey Jude gehörten zur Vortragspalette. Sie waren vom Original nicht zu unterscheiden und mit Here comes the sun schickten die Jungs tatsächlich am nächsten Tag die Sonne nach Schwarzenbach a.Wald. Zwischen den Songs gab es noch kleine witzige Einlagen.

Bürgermeister Dieter Frank, selbst bekennender Beatlesfan forderte mit einem Geschenk: „Habt ihr nicht noch ein Lied?“ Und weil es nicht nur den Gästen, die FabFive wieder sehen möchten, sondern auch den fränkischen Coverbeatles im KULT 17 so gut gefiel, endete der Abend erst weit nach Mitternacht.

YouTube-Video (7:41 min)
www.Fab-Five.com

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2. September 2011

Puppenbühne im KULT 17

Kasperle und Co begeistern

Schwarzenbach a.Wald – Das hat den Kindern gefallen. Mit lauten Rufen und Hinweisen haben die Jungen und Mädchen dem Kasperle geholfen seine entführte Großmutter wieder zu finden.

Tatjana und Alfons Maatz aus Hildesheim sind seit 30 Jahren unterwegs und brachten eine große lila dekorierte Puppenbühne mit in das Philipp-Wolfrum-Haus. Dort warteten viele Kinder mit Eltern und Großeltern auf die Aufführung.

Kasperle ging für seine liebe Großmutter einkaufen, inzwischen kam der Räuber und entführte die alte Dame in den Wald. Doch der Wachtmeister, Hund Wuschel und Kasperle befreiten die Oma und alle waren wieder glücklich. Ein klassisches Stück – so wie früher -, weil die Kinder mit einbezogen wurden.

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30. Juli 2011

Kultur am Rathaus gastiert im KULT 17

Bierorchester spielt Hits zum Mitsingen

Sieben Musiker mit verschiedenen Instrumenten sangen und spielten sich in die Herzen der Zuschauer. Das Freie Fränkische Bierorchester (FFB) brachte Stimmung mit.

Im Rathausinnenhof sollte das FFB aufspielen. Wegen des schlechten Wetters war das Zelt schon aufgestellt. Doch als es neben dem Regen auch noch recht kalt wurde, reagierte das Rathausteam sofort. Mit Mann und Maus, mit Bierkrügen, Tischen und Weißbierbowle wurde umgezogen. In Schwarzenbach a.Wald steht ja schließlich das Philipp-Wolfrum-Haus zur Verfügung. Die starken Männer vom Bauhof brachten die Biertischgarnituren, die Verwaltung Bierkrüge, Weißbierbowle und allerlei Dekoration für die rot-weiße fränkische Veranstaltung.

Die Besucher der 200 ausgegebenen Karten kamen durch die Umleitungsschilder am Rathaus rechtzeitig zu einer deftigen Brotzeit mit gegrilltem Sauarsch und anderen Schmankerln. Der musikalische Abend konnte beginnen. In einem fünfstündigen Programm erlebten die Gäste aus Nah und Fern, dass man Blasmusik nicht nur traditionell, sondern auch modern spielen kann. Und das bewiesen die sieben Musiker Harald Wölfel (Trompete), Gisela Schildbach (Bb-Klarinette), Erwin Lipsky (C-Klarinette und Dudelsack), Anja Rödel (Bariton), Bert Brigulla (Posaune), Monika Caliebe (Tuba), Rainer Schmidt (Djembe und Posaune) und Michael Wolf (Zugposaune).

Mit einer frischen und lebendigen Unterhaltung – zum Mitklatschen und Mitsingen - war das FFB mit dem Publikum auf Augenhöhe. So gab es Bekanntes aus der Heimat mit der schönen Franken-wälderin, Hits wie Pretty Belinda, Griechischer Wein oder Dont worry be happy und Diximusik. Schlager, Operette, Oldies und Hits von den Beatles wurden in interessanten Versionen interpretiert. Die Gedanken sind frei, das Wolgalied, afrikanische Klänge mit der Trommel und das zum Lied Rote Lippen soll man küssen – unterschiedlicher kann das Repertoire des Freien Fränkischen Bierorchesters nicht sein.

YouTube-Video (3:28 min)
www.bierorchester.de

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27. Mai 2011

Comedy mit "Das Eich"

Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können

Schwarzenbach a.Wald – Einen starken Auftritt zeigte „Das Eich“ im Philipp-Wolfrum-Haus vor fast 100 Gästen. Der Kulmbacher Stefan Eichner sang und plauderte Witziges aus der eigenen Erfahrung, dem wahren Leben, der Politik.

Mit seinem Programm „Der Schwachsinn galoppiert“ hat der 35jährige die Zuschauer begeistert, zum Lachen gebracht und sich viel Applaus verdient. Mit Gitarre präsentierte der dreifache Vater ein lustiges Lied über einem Besuch mit Babywindeln in der Therme. Doch zuvor wurden die verschiedenen Zuschauer analysiert: Der stille Genießer ruckt sich fast den ganzen Abend nicht, der Zwerchfellhopser grunzt in sich hinein und wenn du das erreichst, hast du das Publikum gerockt.

Eichner ließ oft das Publikum den Refrain mitsingen und präsentierte in seinem Lied über die GEZ, wie’s im wirklichen Leben zugeht. Zum jugendlichen Computerkonsum. „Wir hatten früher ein Buch zum Lesen und statt eine SMS haben wir einen Brief mit Stift und Papier geschrieben.“

Eichners Lieder haben einen Hintergrund, das ist auch Nachdenken erlaubt. Es ist Comedy mit Erfahrung, wenn er sagt: Leggins tragen die Leute, für die sie nicht gemacht sind. Und dann kommt der gelernte Industriekaufmann verkleidet als Grönemeyer, Udo Lindenberg, Peter Maffey oder Reinhard May auf die Bühne. Sommer in Franken wird musikalisch interpretiert und man denkt die Künstler stehen selbst auf der Bühne.

Die Gesichtsausdrücke vom Eich lassen die Leute schon lachen und in verschiedenen Facetten werden diese passend zu den Vorträgen eingesetzt. Zum Abschluss dieses turbulenten Abends gab es nicht eine Antwort, dafür viele ironische Fragen: Was passiert, wenn man sich zweimal tot lacht?, Warum laufen Nasen, während Füße riechen?, Was machen Sommersprossen im Winter?, Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepause?

YouTube-Video (4:54 min)
www.das-eich.de

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16. April 2011

Wirtshauskabarett und Karikatur mit Dieschowidder

Angriff auf die Lachmuskeln

Schwarzenbach a.Wald – Der eine singt, ist der Liedermacher Albert Rambacher – der andere zeichnet, erzählt Witze am laufenden Band und heißt Werner Michael. Als das Duo „Dieschowidder“ haben sie den zahlreichen Gästen die eine oder andere Lachfalte verpasst.

Schon allein die Begrüßung der Künstler reichte um Beifall zu ernten. Die Zuschauer erfuhren, dass die Beiden einen Fanclub haben, der sich immer in der Telefonzelle trifft und dass bildende Kurse angeboten werden, wie man z.B. mit Kartoffelsalat modelliert.

Die Refrains der Lieder wurden mitgesungen, ob beim Hofer Wärtschlamo mit Has sensa kolt wern sa vo a la oder dem Lied der Franken: Ist nice to be a Preis, ist higher to be a Bayer. Für Schwarzenbach a.Wald hatte Rambacher eigens ein Lied geschrieben, das vor satirischen Bemerkungen nur so strotze.

Dazwischen versetzte Humorist und Rekordhalter im Schnellzeichnen Michael die Zuschauer in wahre Lachorgien. Top die Wadde quillt war das Kommando, als Zuschauer Uwe dann in sein Porträt in nur 25 Sekunden auf einem Kalender wieder fand. Die beiden Hofer Künstler schreiben ihre Texte genau über das, was bei uns im Alltag passiert. Und das lustig als Wirtshauskabarett verpackt – das ist der Humor, der den Gästen vor lauter Lachen die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

YouTube-Video (6:18 min)
www.dieschowidder.de

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26. März 2011

Musikkonzert mit Goller & Götz

Mit viel Gefühl

Schwarzenbach a.Wald - Klasse Konzert, tolles Feeling, begeistertes Publikum – das Duo Goller & Götz spielte und sang sich mit zeitlosen und ergreifenden Songs der vergangenen 35 Jahre und von heute in die Herzen der Zuschauer.

Unter der Reihe KULT 17 war die musikalische Darbietung wieder ein Highlight, dem stimmten die weit über 100 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus zu. Über zwei Stunden gab es Klassiker der Pop- und Rockgeschichte zu hören. Dabei sind Thomas Goller aus Laubersreuth und Tom Götz aus Trebgast eigentlich Schreiner und Musiklehrer. Sie sehen aus wie zwei nette Jungs aus der Nachbarschaft, aber auf der Bühne haben Thomas mit Gitarre und Mundharmonika und Tom am Piano nicht nur instrumental sondern auch gesanglich eine geniale Vorstellung abgegeben.

Das Duo ist in Oberfranken bekannt, die Welthits u.a. von Simon & Garfunkel (The Boxer), Kansas (Dust in the wind), Billy Joel (Piano Man), Eagles (Desperado) oder Toto (Hold the line) haben Goller & Götz nicht nur nachgesungen, sie haben den Titeln ihre eigene Note verliehen. Das honorierte das Publikum mit viel Applaus.Zwischen den Songs gab es humorige Erklärungen zum Thema Frühschoppen oder Nachwuchs.

Die beiden 36jährigen haben schon in verschiedenen Bands gespielt und treten nun seit fünf Jahren miteinander auf. Das war der richtige Weg, denn nicht nur die Instrumente werden gekonnt gespielt, auch die beiden Stimmen harmonieren bestens miteinander. Ob Gefühlvolles von Elton John, volle Power mit dem Song Rock Sugar oder die deutsche Interpretation von Verdammt lang her – die Jungs haben in Schwarzenbach a.Wald viele Fans gewonnen. Auch die eigenen Lieder Frozen Flame und Land in Sicht überzeugten auf der ganzen Linie. Bei der geforderten Zugabe durfte dann natürlich Hotel California nicht fehlen.

YouTube-Video (6:55 min)
Website Goller und Götz

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20. März 2011

Figurentheater für Kinder

Tomte - Bewacher der Tiere

Schwarzenbach a.Wald – Immer versteckt, niemals entdeckt – das ist Tomte Tummetott. Der Wichtelmann ist der gute Hausgeist auf einem Bauernhof, der seit vielen Jahrhunderten die Tiere bewacht.

Die Geschichte von Astrid Lindgren wurde einmal ganz anders gezeigt. Ohne viel Requisiten, Vorhang oder Kasperl bekamen die vielen Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern ein tolles Puppenspiel zu sehen. Auf der Bühne eine Leiter, Bretter, Holzkiste und Besen. So wurde der Dachboden einer Scheune dargestellt. Und das genügte, denn Angelika Jedelhauser vom Figurentheater unterwegs hatte etwas Besonders dabei: ihre Stimme.

Und damit erweckte sie die Lämmer, den Fuchs, die Katze und die Hühner mit ihrem Gespräch über das Eier legen zum Leben. So wurde laut und leise geblökt, miaut und geschnurrt. Das Gackern klang aufgeregt, als der Fuchs sich dem Bauernhof näherte. Er hatte Hunger und wollte die Hühner stehlen, doch Tomte ließ das nicht zu.

Die Jungen und Mädchen lauschten den Tiergeräuschen, die mehr sagten als viele Worte. Ihnen gefiel der Wichtel mit der roten Mütze und nach dem Beifall für diese Aufführung wollten alle noch mal den Fuchs sehen, der sich in der Holzkiste versteckte.

Für das Figurentheater unterwegs mit Sitz in Berlin, ist Angelika Jedelhauser seit 11 Jahren freiberuflich unterwegs. Nach dem Studium als Figurenspielerin war sie in Wismar und Magdeburg tätig. Im gut besetzten Saal des Philipp-Wolfrum-Hauses in Schwarzenbach a.Wald hatte sie ihren ersten Auftritt in Nordbayern.

www.figurentheater-unterwegs.de

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21. Januar 2011

Kabarett mit Klaus Karl-Kraus

Lachen vom ersten bis zum letzten Wort

Es heißt Lachen ist gesund – und das müssten die 175 Besucher sein, die letzten Freitag in das Philipp-Wolfrum-Haus kamen. Im voll besetzten Saal zeigte der bekannte Kabarettist Klaus Karl-Kraus vom ersten bis zum letzten Wort, dass alle Franken humorvoll sind.

KKK strapazierte in seinem zweistündigen Programm Karpfen, Klees, ka Wasser die Lachmuskeln. Für ihn war es ein Traum über die  B 173 nach Schwarzenbach a.Wald zu kommen: „Die vielen Schlaglöcher werde ich nie vergessen“. Dass das Schwarzenbacher Kulturhaus neben Friedhof, Marktplatz und Zahnarzt liegt, baute der Entertainer geschickt in sein Repertoire ein. Und da bei den Beerdigungen die Sterbequote bei 100 Prozent liegt, forderte er die Gäste auf: wenn ihr lang leben wollt, müsst ihr alt werden!

KKK erzählte mit Worten und Gesten von seiner Brunftzeit, die mit 15,8 Jahren begann oder von seinen Erfahrungen als Ministrant, als er mit dem Weyrauch zu verschwenderisch umging. Geschichtchen für seine Kabarettabende schreibt der Erlanger schon lange nicht mehr. „Ich brauche nur den Fernseher einzuschalten oder Zeitung lesen – das ist für mich Stoff genug.“ Sticheleien über die Politik und dem Jäckla der Bundeskanzlerin sind amüsant verpackt und auch das Schulsystem wird provozierend analysiert.

KKK ist fränkisch bodenständig. „Ich lebe da, wo ich geboren bin, in meiner Heimat hab ich Wurzeln geschlagen. Deshalb hat der Franke auch seinen Nürnberger Schal dabei. „Ich bin überzeugter Clubfan, auch wenn die manchmal die verkehrten Spieler kaufen. Den Bayernfans schenke ich Trost: die Saison wird erst abgepfiffen, wenn der FC Bayern München Deutscher Meister ist.

Das Bühnenprogramm war witzig, sarkastisch, aber vor allem humorvoll und fränkisch. Natürlich kam der Künstler über eine Zugabe nicht herum. Bürgermeister Dieter Frank, bewappnet mit dem Fanschal seiner Stadt, begrüßte augenzwinkernd mit einem Präsent den Mut von Klaus Karl-Kraus in die tiefste Provinz zu kommen. Der große Applaus lässt hoffen, dass KKK bald wieder nach Schwarzenbach a.Wald kommt.

Klaus Karl-Kraus, 1951 in Erlangen geboren, ist Kabarettist, Musiker, Autor, Moderator und Dipl.-Betriebswirt. Erster Bühnenauftritt war im Jahr 1978. Neben Fernsehauftritten ist er noch im Hörfunk präsent und tritt gelegentlich mit Rassau und Heißmann (Waltraud und Mariechen) auf. KKK hat Kulturpreise erhalten, mehrere CD’s und Bücher veröffentlicht. Zudem unterrichtet er Kommunikationenwissenschaft an der Fachhochschule Hof.

YouTube-Video (6:54 min)
www.klaus-karl-kraus.de

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11. November 2010

Theatergruppe Realschule Naila

Grenzübergang Sonnenallee in den 70er Jahren

Wie war es in den 70er Jahren in der DDR? Was fühlten Jugendliche hinter der Berliner Mauer? Die Theatergruppe der Realschule Naila zeigte unter Leitung von Gerti Baumgärtel das Stück Sonnenallee nach dem gleichnamigen Spielfilm von Leander Haußmann.

Das Philipp-Wolfrum-Haus war wieder sehr gut besucht, Scheinwerfer bestrahlten die Bühne, die Szenen spielten in der Disco, an der Telefonzelle, im Schulhaus, in der Sonnenallee, am Grenzübergang, in der Wohnung oder am Schwarzmarkt.

Erzählt wird die Geschichte von Michael und seinem besten Freund Mario. Beide wohnen am kürzeren Ende der Sonnenallee, dem ehemaligen Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Kurz vor dem Abitur stellen sie sich, wie andere Jungs, die Frage, ob man sich des Studiums willen für drei Jahre verpflichten soll. Eine große Rolle spielen die verbotene Musik der Rolling Stones, die erste Liebe und die Probleme des Erwachsenwerdens. Auch die damaligen Schikanen durch Grenzbeamte werden aufgezeigt.

Ein schwerer Schlag für Michael ist die Tatsache, dass sich sein Freund Mario aus privaten und Existenzgründen von der Stasi anwerben lässt. Und die einzige Tante aus dem Westen stirbt an Lungenkrebs. Allerdings schmuggelt Michaels Mutter die Asche in einer Kaffeedose mit in den Osten. Ein Happyend gibt es in Sachen Liebe. Michaels Werben bei Miriam bringt endlich Erfolg.

Mit Komik und Humor wird das Leben im Grenzgebiet dargestellt, auch wenn es nicht immer geschichtsgetreu ist. Es geht eben um die typischen Probleme der DDR-Jugendlichen im Alltag mit verbotenen Dingen, teilweise mit dramatischen Passagen. Die Erkenntnis des Schwarzmarktes war, dass es im Osten alles gab, mann musste nur wissen wie und wo.

Die Rolle des Michaels war zweimal besetzt. Zum einem spielte er tatsächlich mit und zum anderen war er als Erzähler tätig. Und das war Jan Gebelein, der aus heutiger Sicht die Geschichte Revue passieren ließ. Alle Jungen und Mädchen hatten sich großes Lob verdient und auch der Hausmeister der Realschule Naila spielte mit. Für die Organisation war auch Lehrerin Maria Färber zuständig.

YouTube-Video (10:19 min)
www.rsnaila.de

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10. November 2010

Wirtshauskabarett im Philipp-Wolfrum-Haus

Frankensima: Leit ich soch eich ans

Wie im richtigen Leben – der Frankensima Philipp Simon Goletz sprach den Leuten aus der Seele. Langsam in hochdeutsch beginnend steigerte sich der Untersteinacher mit jedem Lied, mit jedem Gschichtla. Über drei Stunden lachte sich das Publikum kringelig. Die Raumtemperatur stieg an – kein Wunder, denn der Saal im Philipp-Wolfrum-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt.

„Da Lang“ hieß das Programm vom Frankensima und der Komödiant und Kabarettist aus dem Kulmbacher Land mit 25 Jahren Erfahrung im Entertainment legte los. Dialektspielchen gab es im Zwiegespräch mit Marcel Reich-Ranitzky, Franz Josef Strauß und Erich Honecker und ein leidiges Thema bei allen die GEZ, die ihren Saugrüssel schmatzend nach allen ausstrecken, was zwei Ohren hat. Schon damit hatte Goletz das Publikum für sich gewonnen. Mit Wortspielereien nahm er die aktuelle Politik auf die Schippe, denn wer sich recht blöd anstellt, hätte ja dort die besten Aufstiegschancen.

Musikalisch wurden die armen Krankenkassen bedauert und auch der Jodler aus Österreich sowie die holländischen Nachbarn mussten dran glauben. Und weil im Frankenwald auf einen Quadratkilometer 27 Menschen wohnen, liegt die Zukunft wohl unter der Erde. Da musste der Totengräber auch einen ausbuddeln, weil der noch 14 Tage alten Urlaub hatte. Passend die Liedzeilen am stillen Örtchen: Setz dich nieder alles braucht seine Zeit, nur ein kleines Stück Papier oder Drück beide Augen zu.

Windräder sind bei Goletz Ventilatorenspargel, Bay Wa richtig ausgesprochen ist ein original chinesisches Wort, und weil bei uns die Ziege Gas heißt müsste man ja wohl auf hochdeutsch Erdziege statt Ergas und der Fahrlehrer gib Ziege und nicht gib Gas meinen. Das Publikum lachte, klatschte und Goletz unterhielt mit tollen Parodien von Howard Carpendale, Herbert Grönemeyer, Peter Maffey oder Johannes Heesters, die kommentierten vom Navigationsgerät einen Stau – und das war mehr als köstlich.

Sparsam geht der Franke mit dem Buchstaben K des Alphabets um, denn er benutzt es nur für Karage (Garage). Fränkisches Kabarett mit Witzen, Wahrheiten und Weisheiten. Mit Gitarre, Quetschn und Texten wurde auf die Lachmuskeln geschossen – um eine Zugabe kam der Frankensima nicht herum. Ein kultureller Leckerbissen, der zeigte, dass man seinen Dialekt auch leben soll. Der Besuch beim Wirtshauskabarett hat sich gelohnt.

YouTube-Video (6:45 min)
www.frankensima.de

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31. Oktober 2010

Junge Kunstschule Hof: Faust-dicke-Variationen

Gretchens Faust und der Regisseur

Wer die bekannte Kästchen-Szene aus Goethes Faust einmal ganz anders erleben wollte, hatte im Philipp-Wolfrum-Haus in Schwarzenbach a.Wald unter der Reihe KULT 17 das Vergnügen. Gerti Baumgärtel hat das Theaterkabarett von Lutz Hübner, der selbst Schauspieler ist, inszeniert. Das Publikum amüsierte sich von Anfang bis zum Schluss gut, denn die Schauspieler der Jungen Kunstschule Landkreis Hof glänzten mit ihrer Umsetzung.

„Es ist so schwül, so dumpfig hie“, diesen Satz nahmen die zahlreichen Gäste wohl mit nach Hause. Und die durften während der über zweistündigen Vorführung der Faust-dicken-Variationen die Reihenfolge bestimmen. Dafür waren Zettel u.a. mit Stichpunkten wie Provinz, Häschen, Kniefall, Duschkabine, Taschentuch oder toller Mann an einer Wäscheleine gefestigt.

Und es ging immer um die gleiche Kästchenszene der Seite 89 von Faust: Zehnmal treffen Gretchen und der Regisseur aufeinander. Und so wird eines bald klar: Regisseure haben eine Macke, sind verwirrt, Schauspieler leiden unter der Selbstdarstellungsneurose oder ist es etwa umgekehrt? Das Publikum erlebte den Schmerzensmann oder den Streicher, dessen Lieblingssatz lautete: Du sag mal, brauchen wir das. Du ich glaub, ich streich das. Dann ist da der Lebenskünstler, gleichzeitig Tourneepferd, der im Sachsendialekt junge Häschen zum „Gaffee“ einlädt. Ob der Sex besessene Psychologe, die Dramaturgin, die Diva und die Anfängerin - alle proben sie die Gretchen-Szene, ob hippimäßig, profihaft, in Gedenken an das Kriegsende, desinteressiert oder von Vergesslichkeit des Alters wegen geplagt.

Was dabei herauskommt, ist jedes Mal ein Zusammenprall besonderer Art. In höchst vergnüglichen Dialogen wurde die schillernde Welt des Theaters gezeigt. Langanhaltender Applaus war die Belohnung.

Die Teilnehmer aus Hof, Schwarzenbach a.Wald, Münchberg und Kulmbach waren: Jörg Albrecht, Tatjana Trutschel, Sabrina Hannemann, Tabea Hartig, Eva-Maria Schwarz, Kathrin Adam, Helmut Hoier, Michael Schricker. Für die Technik waren Sebastian Brandler und Gabi Stauch verantwortlich.

YouTube-Video
(6:03 min)
Junge Kunstschule des Landkreises Hof

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16. Oktober 2010

Kabarett - Des Nachts im Mondenscheine

Gertis Mond strapaziert Lachmuskeln

Schauspielerin Gerti Baumgärtel und Ole Klie am E-Piano – wer am Samstagabend nicht im Philipp-Wolfrum-Haus war, hatte etwas versäumt. Lieder und Texte über den Mond, die Nacht, Liebe und Sünde und das laut und leise, temperamentvoll und sinnlich, gestenreich und theatralisch vorgetragen. Die fast 100 Gäste strapazierten ihre Lachmuskeln, applaudierten mit Rufen nach Zugabe.

In Baumgärtels Programm der 20er Jahre sang die Künstlerin Chansons mit gekonnt Berliner Schnauze, so von einem armen Mädchens, das hauchend sprach Oh Mond verführ mich nicht. Einzigartig das Gedicht Der Mond ist aufgegangen – vorgetragen als Politikerin: Und ich sagen Ihnen wo er aufgegangen ist und das er schweiget.

Da es viele nächtliche Gestalten gibt, dekorierte sich Baumgärtel mit unterschiedlichen Hüten, Umhängen oder einem Schirm aus Spitze. Sarkastisch werden so manche Dinge auf die Schippe genommen und als Ole Klie noch sang: Ich bin ein Nachtgespenst, wovor ich flücht ist meine Frau, wurde lauthals gelacht.

Baumgärtel spielte auch mit dem Publikum. Eine Umarmung da und dort, einige Streichler auf Männerglatzen oder ein Schriller Ton von hinten am Hemdkragen – was würde als Nächstes kommen? Sie wünschte sich einen Würtschlmann wegen der Leberwurst oder eine geliehene Kerze. Klasse die Lieder u.a. von Helen Vita, Jule Schrader, Franz Holländer oder Berthold Brecht. Natürlich durfte auch In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine, So ein Mann, Ach Egon ich hab aus lauter Liebe zu dir oder Nem se doch nen Alten nicht fehlen.

34 Jahre ist Ole Klie und von Beruf Rechtsanwalt. Der gebürtige Rehauer wohnt jetzt in Erfurt und kennt Gerti Baumgärtel schon von Kindesalter an. Er beherrscht nicht nur die Tasten, sondern begeisterte mit dem flotten Lied über seine vielen Frauen, die leider aus verschiedensten Gründen nicht mehr leben und sich deshalb über ihn nicht beschweren können.

Gerti Baumgärtel gab alles – auf und vor der Bühne, mit Netzstrümpfen oder rotem Umhang. Das Haar war feucht, die Wangen rot und die Zuschauer dankten es ihr und ihrem Musiker mit zahlreichen Zugaberufen.

YouTube-Video (3:00 min)
www.gerti-b.de

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25. September 2010

Benefizkonzert der Döbraberg-Musikanten

Musik mit Witz und Charme

Die Döbraberg-Musikanten werden immer besser. Das bekamen die etwa 125 Gäste im Philipp-Wolfrum-Haus zu hören und zu sehen. Der Erlös dieses Benefiz-konzertes soll dem HvO (Helfer vor Ort) zugute kommen.

Die Hobbymusiker aus dem Schwarzenbacher Stadt-gebiet sind mittlerweile im Umkreis bis Nürnberg bekannt. Mit Musik geht alles besser heißt ihre erste CD, die seit Samstag auf dem Markt ist. Das Repertoire mit Volksmusik und Schlagern – auch in englisch - gleicht dem einer Big Band. Das fanden auch die Zuschauer, die begeistert mitklatschten und mitschunkelten. Dazwischen wurde herzhaft über die witzigen Einlagen gelacht.

Kapellmeister Guido Hohberger (Saxophon und Gesang) stellte seine Kollegen auf der Bühne vor und begann mit der hinteren Gerhardreihe. Dazu gehören Gerhard Lenz an der Gitarre, Gerhard Degelmann am Schlagzeug und Gerhard Fehn an der Bassgitarre. Zwillinge, die man kaum unterscheiden kann, sind Michael und Matthias Spörl am Akkordeon. Das gleiche Instrument spielt Rudi Keyßler, Roland Reuther saß am Keyboard, es fehlte diesmal Peter Schmitt.

Der musikalischen Reigen der Volksmusik wurde einem Lied der Oberkrainer eröffnet. Es folgte Auf des Berges Höhn und der Walzer Das alte Försterhaus. Da fiel die Ableitung zum Wirthausbesuch und dem blauen, grünen oder doppelten Mond nicht schwer. Die Pause kam nach fast einer Stunde viel zu schnell. Doch das lag daran, dass die Musiker dazwischen keinen Schluck aus ihrer Maß tranken. Das sollte sich im zweiten Teil ändern genau wie die Lieder. Santo Domino, Nachts in Rom, Blue Spanish Eyes, Santa Lucia by Night oder Bona Sierra – die musikalische Facette aus anderen Ländern ließ das Publikum begeistern. Als dann die verstorbene Mina im Himmel Angst bekam und lieber in die Hölle wollte oder der Friseurbesuch genauso teuer kommt wie ein stotterndes Ortsgespräch ist die Stimmung perfekt. Nach Servus, Pfügott und Auf Wiedersehen durften die Döbraberg-Musikanten das zweieinhalbstündige Konzert nur mit vier Zugaben beenden.

YouTube-Video (2:31 min)
www.doebraberg-musikanten.de

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19. Juni 2010

Livekonzert der Simon & Garfunkel Revival Band

Das war Spitze!

Das Livekonzert der Simon & Garfunkel Revival Band am 19. Juni  um 20 Uhr  im Philipp-Wolfrum-Haus am Marktplatz 17 in Schwarzenbach a.Wald war eine Veranstaltung der Spitzenklasse.

Der Vorverkauf lief so gut, dass zwei Tage vorher "Ausverkauft" an den Plakaten stand.

225 Besucher waren begeistert von den drei Musikern, die mit der Stimme und an ihren Instrumenten wahre Künstler sind. Und der Sound im neuen Kulturhaus war hervorragend. Mitklatschen war angesagt, der Rhytmus ging in Hände und Beine über. Lautstark wurde am Schluss nach Zugabe gerufen. Noch einmal vier Lieder gaben die Drei, die auch noch mit einer Band spielen, zum Besten. Wahrscheinlich hatte es ihnen in Schwarzenbach a.Wald sehr gut gefallen.

YouTube-Video (6:33 min)
www.sg-revival.de

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